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Bücher und Materialien Die Schweiz verlassen Die Fünfte Schweiz: Auswanderung und Auslandschweizergemeinschaft. Nicht nur zahlenmässig gewinnen die Schweizer im Ausland immer mehr an Bedeutung, sondern auch als politische Akteure, die ihre Interessen in der Schweiz vertreten. Die vorliegende Studie bietet einen Literaturüberblick und diskutiert die aktuellen politischen Rahmenbedingungen sowie die Rechte und Pflichten von Auslandschweizer/innen. Des Weiteren werden aktuelle Trends der Auswanderung aufgezeigt. Alles ist ganz anders hier. Schweizer Auswandererberichte des 18. und 19. Jahrhunderts aus dem Gebiet der heutigen Vereinigten Staaten. Es gibt kaum einen Ort in der Schweiz, aus dem nicht Menschen nach «Amerika» aufgebrochen wären. Manchmal aus Unternehmungslust, manchmal von Behörden «entsorgt», aber meist aus Not haben diese Menschen ihr Glück im Gebiet der heutigen USA gesucht. «Alles ist ganz anders hier» dokumentiert, wie diese Einwanderer im Zeitraum von 1704 bis 1887 nach Hause berichtet haben. Rückwanderungen. Für viele Migranten waren die Alpen Eckpfeiler ihrer Lebensplanung. Nach einem Leben in der Fremde knüpften sie von Neuem Bande mit ihrer Vergangenheit und Heimat. Heimkehren widerspiegelt zwar eine – vermeintliche – Immobilität, aber gleichzeitig trieben die Heimkehrenden den Wandel voran und die Isolation hinweg. Unzählige Spuren, materielle und immaterielle, zeugen davon. Zwischen uns ein Ozean. Die Geschichte des Wirtschaftsflüchtlings Friedrich Mürset Auf einem Estrich in Twann kommen vergilbte Briefe in alter Schrift zum Vorschein. Sie stammen von Friedrich Mürset, der 1852 mit seiner Frau Elisabeth nach Amerika ausgewandert ist. Der 26-jährige Steinhauer und die Lehrtochter aus dem «Bären» ziehen los, um ein besseres Leben zu suchen. In seinen Briefen aus Amerika schildert Mürset präzis und packend die Schlüsselmomente der Auswanderung. Projekt Selbstverwirklichung? Lebensentwürfe von ÖsterreicherInnen in Neuseeland. Die Autorin stellt anhand einzelner Lebensgeschichten und Erfahrungen dar, welche Bedeutung Migration heute in Biographien von Österreicherinnen und Österreichern einnehmen kann, wie Migration heute erlebt wird und wie Alltagsgestaltung aktuell aussehen kann. Das Buch vermittelt eine andere Perspektive von Migration: Hier geht es um Wünsche und Vorstellungen vom eigenen Lebensentwurf. Auswanderungen. Wegleitung zum Verlassen der Schweiz. Bündner Kinder wanderten auf den Hütekindermarkt von Ravensburg, Tessiner Kaminfegerbuben nach Mailand. Schweizer Söldner marschierten auf Schlachtfelder, Haslitaler führten Rinder und Käse auf die lombardischen Märkte und Engadiner gründeten in halb Europa Zuckerbäckereien. Auf ihren Spuren haben die Autoren verschiedene Auswanderungsrouten zusammengestellt. Ihre Wegleitung lädt dazu ein, die Schweiz wandernd zu verlassen. Westwärts. Begegnungen mit Amerika-Schweizerinnen. Die Autorin besuchte auf ihren Amerikareisen fünfzehn Schweizerinnen, welche Mitte des letzten Jahrhunderts aus der Schweiz ausgewandert sind. Aus den Erzählungen dieser zwischen 1922 und 1944 geborenen Frauen entstanden fünfzehn Lebensskizzen. Small Number – Big Impact. Schweizer Einwanderung in die USA. Heute haben rund 1,2 Millionen US-Bürgerinnen und -Bürger Schweizer Wurzeln. Verglichen mit Iren, Italienern und Deutschen, ist die Zahl der «New Americans» aus der Schweiz klein – eine «small number». Ihr Einfluss war und ist dennoch beträchtlich – ein «big impact». Die Publikation verfolgt die Spuren von 26 Schweizer Auswanderern und ihren Nachkommen in den Bereichen Musik, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Politik. Ausgewanderte Wörter. Schweden entwickeln «Fingerspitzengefühl», Russen geraten in «Zeitnot» und Nigerianer fragen sich: «Is das so?» Deutsche Wörter finden sich in fast allen Sprachen der Welt wieder. Bis September 2006 suchte der Deutsche Sprachrat im Rahmen einer internationalen Ausschreibung nach «ausgewanderten» Wörtern einschliesslich deren Bedeutung. Eine Auswahl der interessantesten Beiträge ist in diesem Buch zusammengetragen. Die Arbeit der Interdepartementalen Leitungsgruppe Rückkehrhilfe ILR. Die Publikation gibt eine Übersicht über die gemeinsam vom BFM, der Deza und der Internationalen Organisation IOM durchgeführten Programme im Bereich der Rückkehrhilfe. Wo Milch und Honig fliessen. Der Regisseur László Kish begleitete mit seiner Kamera die Arbeiten rund um das Theaterstück «Le pays où on fabrique l'argent», welches in Bamako, Mali im Dezember 2008 uraufgeführt wurde. Das Stück versucht, gängige Mythen über die Zielländer von Migrantinnen und Migranten zu entlarven. Heimat auf Zeit. Die mit Fotografien und Interviews angereicherten Beiträge zu modernen Nomaden vermitteln vielfältige Eindrücke über die Suche nach neuen Orientierungen, innerem Gleichgewicht in einer Patchwork-Heimat. Soll der Begriff «Heimat» in unserer Kultur weiter Bestand haben, muss es mit zeitgemässen Bedeutungen angereichert werden. Prishtina - Schlieren. Albanische Migrationsnetzwerke im transnationalen Raum. Thema dieses Buches ist der Zusammenhang zwischen Wanderungsverläufen und sozialen Netzwerken, behandelt am Beispiel albanisch sprechender Migrantinnen und Migranten aus dem ehemaligen Jugoslawien. Es wird aufgezeigt, wie soziale Beziehungen den Entscheid zu Migration beeinflussen. Ausserdem werden die Unterstützungsnetzwerke der Albaner und Albanerinnen in der Schweiz und der Wiedereingliederungsprozess der Rückkehrenden analysiert.
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Neue Publikationen der EKM Sans-Papiers in der Schweiz. Empfehlungen. Die Empfehlungen sind das Resultat einer offenen Auseinandersetzung mit realistischen Möglichkeiten, irreguläre Migration wirksam einzudämmen, ohne sich dabei Fragen von Menschenrechtsverletzungen und sozialen Härten zu verschliessen. Ziel der Empfehlungen ist es, den Blick für neue Handlungsperspektiven zu öffnen. Leben als Sans-Papiers in der Schweiz. Entwicklungen 2000-2010. Die Studie geht den komplexen Mechanismen nach, weshalb Personen in der Schweiz Sans-Papiers sind, beschreibt ihre Lebenslagen vor dem Hintergrund der Veränderungen der letzten zehn Jahre und zeigt die Brennpunkte auf, die sich in verschiedenen Politikbereichen ergeben. «Citoyenneté» – Partizipation neu denken. Die EKM setzt sich für die Förderung der politischen Partizipation der Ausländerinnen und Ausländer ein. Einerseits empfiehlt sie die politische Integration durch das Stimm- und Wahlrecht auf kantonaler und kommunaler Ebene. Andererseits sollen die nicht institutionalisierten Formen der politischen Partizipation gefördert werden. Citoyenneté. Zugehörig sein, teilhaben und Verantwortung übernehmen. In der Publikation wird aufgezeigt, wie die ausländische Bevölkerung am gesellschaftlichen Leben teilnimmt und wie sie ihre Rolle als aktive Bürgerinnen und Bürger leben können. Es ist ein Beitrag, der sich den Fragen stellt, wer Bürgerin oder Bürger ist, was aktive Bürgerschaft bedeutet und welche Funktionen ihr zukommen. Wegweisen. Ausschaffen. Ein Grundlagenbericht zu den ausländerrechtlichen Folgen der Straffälligkeit. Der vorliegende Bericht verfolgte das Ziel, Fakten zum Thema Wegweisungen und Ausschaffungen zu sammeln. Die Zahlen und die ergänzenden Gespräche mit Kantonsvertretern und juristischen Fachleuten erlauben einen gründlichen Einblick in die Wegweisungspraxis der Schweiz. Migration im Fokus 2010. Wer wissen will, was in Sachen Migration 2010 sonst noch passiert ist, kann dies im Jahresbericht der EKM nachlesen: Migration im Fokus 2010. Der Bericht führt selbstverständlich auch die wichtigsten Aktivitäten, Publikationen und Empfehlungen der Kommission auf. Migrations- und Integrationspolitik Migration und Integration in Basel-Stadt. Ein «Pionierkanton» unter der Lupe. Die Studie enthält eine umfassende Bestandesaufnahme der derzeitigen Engagements im Integrationsbereich und zeigt sowohl Stärken als auch Schwächen der Integrationspolitik in Basel auf. Es wird ein zukünftiger Handlungsbedarf aufgezeigt und eine Gesamtbewertung des integrationspolitischen Dispositivs in Basel vorgenommen. Evaluation Pilotprojekt zur Einführung der Integrationsvereinbarung in den fünf Kantonen AG, BL, BS, SO,ZH. Die Studie untersucht die Umsetzung des Instruments der Integrationsvereinbarung in den Kantonen AG, BL, BS, SO und ZH. Sie gibt Aufschluss über die Ziele und Konzepte der verschiedenen Pilotprojekte und dokumentiert die Auswirkungen des Instruments der Integrationsvereinbarung. Internationale Migration. Die menschliche Seite der Globalisierung. Diese Publikation betrachtet die Realitäten internationaler Migration in der heutigen Zeit jenseits aller rhetorischen Floskeln: Woher kommen die Zuwanderer, und wohin gehen sie? Wie steuern die Staaten die Migration? Mit welchem Erfolg nehmen Zuwanderer an Bildung und Arbeitsleben teil?
Jahrbuch für Migrationsrecht 2009/2010. Das aktuelle «Jahrbuch für Migrationsrecht» befasst sich schwergewichtig mit dem Thema «Freizügigkeit» in seinen verschiedenen Bezügen. Im Vordergrund steht der Blick der Praxis auf die Anwendung des Freizügigkeitsabkommens in der Schweiz. Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer (AuG). Am 1. Januar 2008 ist das AuG in Kraft getreten und hat das aus dem Jahr 1931 stammende ANAG abgelöst. Damit wurde das schweizerische Ausländerrecht für Angehörige von Drittstaaten auf eine neue Grundlage gestellt. Alle Beiträge dieser Publikation stellen einen Bezug zum Freizügigkeitsabkommen EU/EFTA her. Ausserdem wird die bisherige Gerichts- und Verwaltungspraxis kritisch reflektiert. Familien im Härtefallverfahren. Anhand von acht dokumentierten Einzelfällen zeigt dieser Bericht auf, wie unterschiedlich die Anforderungskriterien für die Gutheissung eines Härtefalls interpretiert und angewendet werden. Die Autoren kommen zum Schluss, dass der immense Ermessenspielraum, der den kantonalen Migrationsämtern zukommt, sich kaum mit dem Gebot der Gleichbehandlung vereinbaren lässt. Handbuch zum Migrationsrecht. Das Handbuch zum Migrationsrecht bietet eine auch für Laien verständliche und praxistaugliche Darstellung des aktuellen Migrationsrechts. Durch die Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichts stellt die Publikation gleichzeitig ein Nachschlagewerk für Fachleute dar. Sprache Mutter, wo übernachtet die Sprache? 14 Porträts mehrsprachiger Autorinnen und Autoren in der Schweiz. Permanent wechseln diese Autorinnen und Autoren zwischen verschiedenen Sprachwelten hin und her. Ein Gewinn für sie? Eine harte Herausforderung? Die vierzehn Porträts fragen nach den Beweggründen, literarisch in zwei Sprachen zu arbeiten, und danach, was dieses Schreiben in zwei Sprachen für das Schreiben und die Sprache(n) selbst bedeutet. was ist – ist was. Geschichten, Gedichte, Szenen. Deutsch und Übersetzungen in sieben Sprachen. Dies ist eine Sammlung von kurzen, witzigen, leicht skurrilen Texten zum Lesen und Vorlesen, Rezitieren wie auch zum szenischen Spiel. Die Texte sind somit Vorgaben für Spracharbeit in Gruppen sowie für mehrsprachige Vorführungen und Lesungen.
Kinder mit Migrationshintergrund von 0 bis 6 Jahren: wie können Eltern partizipieren? Die Kommission Bildung und Migration (KBM) hat ein breites Fachpublikum aus Früh-, Vorschul- und Schulbereich eingeladen, ausgewählte Projekte und Modelle des Elterneinbezugs zu diskutieren und daraus Handlungsvorschläge abzuleiten. Mit der vorliegenden Publikation wird der Bericht, welcher an der Tagung als Diskussionsgrundlage diente, in aktualisierter Fassung veröffentlicht. Handbuch Jugendparlament. Von der Gründung bis zur Umsetzung: Wissen, Anleitungen und Praxis-Beispiele. Das Handbuch dient als praktische Anleitung, um ein Jugendparlament aufzubauen. Es beschreibt eine Gründung Schritt für Schritt und gibt Tipps für die praktische Umsetzung. Zudem bietet das Handbuch theoretische Hintergrundinformationen zur partizipativen, politischen Arbeit mit und für Jugendliche in der Schweiz. Zugang von jugendlichen Sans Papiers zur Berufsbildung in der Schweiz. Bestandesaufnahme und Empfehlungen. Jugendliche Sans Papiers haben das Recht auf Bildung. In der Praxis führte dies dazu, dass Jugendliche ohne gesetzlichen Status in der Schweiz zwar weiterführende Schulen besuchen, aber keine Berufslehre absolvieren können. Dieser Bericht untersucht die Frage der Berufsbildung für jugendliche Papierlose und dient als politisches Grundlagenpapier. Interkulturelle Kommunikation Zwangsheirat in Zürich. Hintergründe, Beispiele, Folgerungen. Zwangsheirat ist öfters Thema in den Medien. Über die Hintergründe und die Situation der Betroffenen war bis anhin jedoch wenig bekannt. Die Studie behandelt Fragen wie: Wann kann von Zwangsheirat gesprochen werden? Welche Motive haben die Eltern, ihre Kinder in eine Zwangsehe zu drängen? Wen betrifft es überhaupt? Wie können junge Menschen beraten und unterstützt werden, wenn sie sich gegen eine Verheiratung zur Wehr setzen? Die soziale Welt quer denken. Transnationalisierung und ihre Folgen für die Soziale Arbeit. In diesem Band richtet sich der Blick auf soziale Räume, Praktiken, Lebenswelten und Biografien, die quer beziehungsweise zwischen «normalen» Einheiten angesiedelt sind. Die Aufforderung, die soziale Welt quer zu denken, hebt die Bedeutsamkeit dieser Zwischenebene hervor, um zentrale transnationale Entwicklungen zu erfassen und sie für die Soziale Arbeit zu diskutieren. Sozialpolitik Transitionen im Jugendalter. Ergebnisse der Schweizer Längsschnittstudie TREE. Wie vollziehen junge Menschen in der Schweiz den Übergang zwischen Schule und Arbeits- bzw. Erwachsenenleben? Auf welche Schwierigkeiten stossen sie dabei? Welche Faktoren haben einen Einfluss darauf, ob der Übergang gelingt oder nicht? Die thematischen Analysen sind disziplinär und analytisch sehr vielfältig und illustrieren damit, wie reichhaltig und ertragreich die mit den TREE-Daten angebotenen Forschungszugänge sind. Migrantinnen und Migranten in der Invalidenversicherung. Soziale Unterschichtung, gesundheitliche Lage und Invalidisierungsrisiko. Die Studie vergleicht die soziale und gesundheitliche Lage der Bevölkerung schweizerischer Nationalität mit Staatsanghörigen aus dem ehemaligen Jugoslawien und der Türkei. Sie lässt darauf schliessen, dass die Gründe, die zu einer IV-Rente führen, in der Regel auf Faktoren wie Bildung, Gesundheitswesen, Arbeitsmarkt und soziale Integration zurückzuführen sind. Soziale Sicherheit – Soziale Unsicherheit. Festschrift für Erwin Murer zum 65. Geburtstag. Die Beiträge unterschiedlicher Disziplinen zu Sozialhilfe, Sozialversicherung, Privatversicherung und Privatrecht nehmen einen der Grundgedanken von Erwin Murer auf: Jeder Mensch hat seine Stärken. Die Mobilisierung dieser eigenen Ressourcen ermöglicht häufig die Überwindung der Schwächen. Übersetzen in der Sozialhilfe. Ansprüche Fremdsprachiger und Verpflichtungen des Staates. Damit die Qualität der Sozialhilfe auch Fremdsprachigen gegenüber genügen kann, ist der Einsatz von Dolmetschenden teilweise unerlässlich. Aus rechtlicher Sicht stellt sich die Frage, ob fremdsprachige Klientinnen und Klienten im Verfahren zur Gewährung von Sozialhilfe einen Anspruch auf Übersetzung haben bzw. ob der Staat verpflichtet ist, Übersetzungshilfe zur Verfügung zu stellen. Schweizerisches Sozialversicherungsrecht. Eigenheit und Herkunft. Das Sozialversicherungsrecht ist umfangreich, komplex, politisch, laufenden Revisionen unterworfen und für viele Personen oft unverständlich. Daher unternimmt der Autor den Versuch, das Sozialversicherungsrecht auf einige wesentliche Punkte herunterzubrechen und die positiven und negativen Eigenheiten herauszuarbeiten. Angebotsstrukturen für Integration im ländlichen Raum. Dokumentation der Fachtagung 15. – 16. September 2010 Die Integration von Migranten und Migrantinnen ist nicht nur ein Grossstadtthema, sondern auch ein zentrales Anliegen der Komunen in ländlichen Regionen. Es zeigt sich, dass der Erfolg der Integrationsarbeit jedoch weit mehr als in grösseren Kommunen vom Engagement, der politischen Durchsetzungskraft und der Vernetzungsfähigkeit abhängt. Immigration 2030. Szenarien für die Zürcher Wirtschaft und Gesellschaft. Die Publikation analysiert den Einwanderungsraum Zürich und diskutiert für verschiedene Szenarien mögliche Auswirkungen auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Kerngrössen, wie Arbeitslosigkeit, Löhne, Steuereinnahmen, Sozialausgaben und Wohnungsmarkt. Psychologie / Gesundheit Bewegungsgruppentherapie für psychisch kranke Migrantinnen. Die Tatsache, dass sich Migrantinnen und Migranten sprachlich oft nur mit Hilfe von Übersetzenden verständigen können, stellt eine besondere Herausforderung für die psychotherapeutische Behandlung dar. Eine Möglichkeit ist die in diesem Handbuch vorgestellte bewegungstherapeutische Gruppentherapie für Migrantinnen und Migranten. Handbuch Transkulturelle Psychiatrie. Diese Publikation richtet sich an Personen, die in Psychiatrie und Therapie mit Patienten und Patientinnen aus anderen Kulturen zu tun haben. Die zahlreichen Beiträge von Autoren unterschiedlicher Herkunft geben Anleitungen für ein kultursensibles Arbeiten. Religion Frauenrechte – Kultur – Religion. In dieser Ausgabe der Fachzeitschrift «Frauenfragen» wird die Emanzipation von religiös-patriarchalischen Einflüssen auf Sittlichkeit, Sexualität, Partnerwahl und Rollenverteilung zwischen Frau und Mann thematisiert. Es wird hervorgehoben, dass Praktiken, welche die Rechte von Frauen und Mädchen verletzen, ohne Rücksicht auf einen religiösen oder kulturellen «Minderheitenschutz» zu verurteilen und zu bekämpfen sind. Medienlandschaft und Informationsflüsse der anderssprachigen Katholikinnen und Katholiken mit Migrationshintergrund in der Schweiz. Seit Jahrzehnten nutzen Katholikinnen und Katholiken in der Schweiz kirchliche und konfessionell geprägte Medien. Neben zahlreichen Pfarrblättern und anderen katholischen Fachzeitschriften entstand in den letzten 60 Jahren nahezu unbemerkt ein Markt anderssprachiger Zeitschriften, die mit einer geschätzten Auflage von 120'000 Exemplaren und einem diversifizierten Zielpublikum ein nicht zu unterschätzendes Gewicht ausmachen. Muslime in der Schweiz. Die Beiträge des Buches «Muslime in der Schweiz» thematisieren verschiedene Aspekte des muslimischen Lebens in der Schweiz. Es wird über Erfahrungen in Basel berichtet und juristische Fragen im Zusammenhang mit der Etablierung des Islam in der Schweizer Gesellschaft erörtert. Integrationsunwillige Muslime? Ein Milieubericht. Die Publikation bietet einen Überblick zu aktuellen Debatten und Problemfeldern hinsichtlich der Integration von Muslimen in Deutschland. Aufgrund einer Befragung von muslimischen Personen soll die Diskussion über Kopftuch, Ehrenmorde, Zwangsehe, häusliche Gewalt, Geschlechterrollen und Islamismus versachlicht werden. Studie zur Stellung der muslimischen Bevölkerung im Kanton Zürich. Bericht zuhanden der Direktion der Justiz und des Innern. Der vorliegende Bericht zeigt verschiedene Berührungspunkte zwischen dem Staat und der muslimischen Bevölkerung im Kanton Zürich auf. Eingehend behandelt werden die Bereiche Bildung, Gesundheit, Sozialhilfe und Strafvollzug. Weiter werden die Themen Bestattung, Leben im Alter, Anstellung in der öffentlichen Verwaltung und Gebetsräume besprochen. Antirassismus / Diskriminierung Integration und Menschenrechte. Im Hinblick auf das «Minarettverbot» und die Annahme der Initiative zur «Ausschaffung krimineller Ausländer» wird der Bedarf an Analysen, Konzepten und Gegenstrategien deutlich, die auf eine demokratische und soziale Integration aller Migrantinnen und Migranten abzielen und dabei kompromisslos Menschenrechte und Völkerrecht verteidigen. Strategien gegen Rechtsextremismus in der Schweiz. Akteure, Massnahmen und Debatten. Die Publikation bietet eine Übersicht über Geschichte und Erscheinungsformen der rechtsextremen Gruppierungen in der Schweiz. Dabei werden Gegenmassnahmen seitens staatlicher Behörden und zivilgesellschaftlicher Organisationen diskutiert sowie Vergleiche mit der Situation in anderen europäischen Ländern hergestellt. Historische Perspektiven Vergessene Frauen. Humanitäre Kinderhilfe und offizielle Flüchtlingspolitik 1917-1948. Sie engagierten sich freiwillig – die Kranken- und Kinderschwestern, Lehrerinnen, Kindergärtnerinnen und andere Mitarbeiterinnen der Schweizer Kinderhilfe. Sie holten Kinder aus den Kriegsgebieten zur Erholung in die Schweiz und brachten mit den Kinderzügen deutsche Emigrantenkinder in Schweizer Patenfamilien. Reportagen / Porträts und Geschichten In sieben reich bebilderten Lebensgeschichten von Migrantinnen und Migranten werden sehr unterschiedliche und eindrucksvolle Erfahrungen mit Ausgrenzung aufgezeigt. Abgerundet wird die Publikation mit Beiträgen aus der Wissenschaft und Statements von gut dreissig Schweizer Persönlichkeiten. Global Town Baden. 30 Porträts aus einer urbanen Region. Baden ist eine typische Schweizer Kleinstadt oder eben doch nicht? Dreissig Porträts in Text und Bild von Menschen zwischen 15 und 87 Jahren lassen eine Region entdecken. In ausführlichen Gesprächen werden unter anderem die Probleme urbaner Entwicklung nachgezeichnet. Die Welt in Bern. Ansichten und Einsichten von 40 Einwanderern. Egal, ob die Porträtierten als Flüchtlinge, Verliebte, Kinder oder Erwerbstätige nach Bern gekommen sind: Sie alle erzählen, wie sie die Schweizer Hauptstadt erleben, was sie bei ihrer Ankunft besonders überrascht hat, was sie bis heute fasziniert oder stört. Dabei entpuppt sich das Berndeutsch auch für Personen mit guten Deutschkenntnissen als hohe Hürde. Diasporastudien Die kosovarische Bevölkerung in der Schweiz. Personen aus Kosovo bilden eine der grössten Einwanderungsgruppen in der Schweiz. Viele von ihnen leben bereits mehrere Jahrzehnte hier. Diese Publikation liefert Informationen zur Migrationsgeschichte, zur soziodemografischen und sozioökonomischen Situation, Kultur und zu den transnationalen Beziehungen der kosovarischen Bevölkerung in der Schweiz. Die somalische und die eritreische Diaspora in der Schweiz. Somalische und eritreische Diasporagemeinschaften sind in vielen Ländern der Welt anzutreffen. Die vorliegende Studie soll einen Überblick über die wichtigsten Fakten und Informationen zu den beiden Migrantengruppen, deren Migrationsgeschichte und sozioökonomischer Situation in der Schweiz bieten. Die portugiesische Bevölkerung in der Schweiz. Obwohl seit den 1980er-Jahren die Zahl der Portugiesen in der Schweiz stetig zugenommen hat, ist wenig über sie bekannt. Die Publikation beinhaltet wesentliche Informationen über die Merkmale dieser Migrantengruppe, über die Migrationsgeschichte, die Entwicklung und die Integration. Diaspora und Migrantengemeinschaften aus der Türkei in der Schweiz. Die Diaspora aus der Türkei stellt mit ungefähr 120’000 Personen die sechstgrösste Migrantengruppe der Schweiz dar. Die Studie informiert über die kulturelle, religiöse und sprachliche Vielfalt sowie die sozioökonomische Situation dieser Migrantengruppe. Die srilankische Diaspora in der Schweiz. Die srilankische Diaspora stellt eine der grössten Migrantengruppen in der Schweiz dar. Die Studie gibt eine aktuelle Übersicht über die Eckdaten der Geschichte Srilankas und der Migration sowie über die wirtschaftliche und soziale Situation und Integration der Srilanker in der Schweiz. Belletristik Tauben fliegen auf. Es ist ein schokoladenbrauner Chevrolet mit Schweizer Kennzeichen, mit dem sie zur allgemeinen Überraschung ins Dorf einfahren. Sie, das ist die Familie Kocsis, und das Dorf liegt in der Vojvodina im Norden Serbiens, dort, wo die ungarische Minderheit lebt, zu der auch diese Familie gehört. Oder, richtiger, gehörte. Denn sie ist schon vor etlichen Jahren in die Schweiz ausgewandert. Hochzeitsflug. Als Beyto das Flugzeug besteigt, um seine Verwandten im tscherkessischen Dorf zu besuchen, freut er sich, die Freunde aus der Kindheit wiederzusehen, obwohl ihm die Trennung von seinem heimlichen Geliebten Manuel nicht leicht fällt. Umso grösser ist sein Schock, als er überraschend mit seiner Cousine Sahar verheiratet wird. Völlig alleingelassen, stürzt Beyto in einen Strudel von Gefühlen. |
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