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Bücher und Materialien
Die Bildungsmobilität in der Schweiz.
Ein Beitrag zur Sozialberichterstattung für die Schweiz.
Robin Tillmann
Die Bildungsmobilität ist eine spezielle, aber wichtige Facette
im Bereich der Bildung. Sie widerspiegelt ungleiche Bildungschancen und
damit auch sozioökonomische Ungleichgewichte. Die Bildungsmobilität
wird hier durch einen Vergleich des Bildungsniveaus des Sohnes oder der
Tochter (befragte Person) mit jenem des Vaters oder der Mutter gemessen.
Welches ist das Ausmass der Bildungsmobilität? Ist sie eher auf-
oder absteigend? Sind bedeutsame Unterschiede je nach Geschlechts- oder
Staatszugehörigkeit zu beobachten? Wie stark hängt das Bildungsniveau
der Einzelnen mit jenem ihrer Eltern zusammen? Wie steht es um die schulische
Chancengleichheit? Im vorliegenden Bericht sind erste Antworten auf diese
Frage zu finden.
Neuchâtel: Bundesamt für Statistik 1997.
ISBN: 3-303-16048-1, CHF 5.–
Integration – (k)eine Erfolgsgeschichte, Ausländische
Jugendliche im schweizerischen Bildungssystem.
Rolf Lischer
Die Nachfrage nach zusätzlichen, unqualifizierten Arbeitsplätzen
bestimmte zu einem grossen Teil und während langer Zeit die Immigration
in die Schweiz.
Die sozio-ökonomische Struktur der ausländischen Wohnbevölkerung
entspricht somit nicht der schweizerischen. Ausländische Familien – v.a.
aus den südeuropäischen Ländern – gehören vermehrt
der Unterschicht an und weisen im Durchschnitt einen tieferen Bildungsstand
auf. Ausländische Kinder starten ihre Bildungskarriere mit einem
Handicap – sie stammen häufiger aus «bildungsfernen» Familien.
Neuchâtel: Bundesamt für Statistik 1997.
ISBN: 3-303-15160-1, vergriffen;
findet sich jedoch in Bibliotheken
Bern, St. Gallen, Zürich: Für das Leben gerüstet?
Die Grundkompetenzen der Jugendlichen – Kantonaler Bericht der
Erhebung PISA 2000
BFS/ EDK (Hg.)
Die Untersuchung ergänzt den im Nationalen Bericht vorgestellten
Ländervergleich um den Vergleich zwischen den Kantonen Bern, St.
Gallen und Zürich. Zudem werden die Leistungsniveaus in den drei
Kantonen denen in der Deutschschweiz, der gesamten Schweiz, und einigen
OECD-Ländern gegenübergestellt.
Neuchâtel: Bundesamt für Statistik / EDK 2002.
523-0000 (d), CHF 15.–
Weiterbildung in der Schweiz 2001.
Auswertungen der schweizerischen
Arbeitskräfteerhebung 1996–2000.
Rolf Lischer, Mitarbeit von Anna Borkowsky, Michele Egloff
Wer bildet sich in Kursen weiter? Welche Rolle spielen andere, individuelle
Lernformen? Welche Faktoren erschweren oder begünstigen die Teilnahme
an Weiterbildungsveranstaltungen? Wer profitiert von betrieblichen Weiterbildungsmassnahmen?
Welche soziale Gruppe kann ihre Weiterbildungswünsche am wenigsten
befriedigen? Das Bundesamt für Statistik liefert Ansätze zu
Antworten auf solche Fragen und zeichnet ein differenziertes Bild des
Weiterbildungssystems in der Schweiz.
Neuchâtel: Bundesamt für Statistik 2001.
ISBN: 3-303-15235-7, CHF 17.–
Für das Leben gerüstet? Die Grundkompetenzen der Jugendlichen – Nationaler
Bericht der Erhebung PISA 2000.
Bundesamt für Statistik (Hg.)
Wie gut bereiten unsere Schulen ihre Schülerinnen und Schüler
auf die Herausforderungen der Zukunft vor? Welche Leistungen erbringen
die Jugendlichen in der Schweiz am Ende ihrer Schulzeit in den Bereichen
Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften? Welchen Einfluss haben dabei
die sozialen und kulturellen Faktoren? Der nationale Bericht präsentiert
die ersten Ergebnisse von PISA, einem Projekt der OECD.
Neuchâtel: Bundesamt für Statistik 2002.
470-0000 (d) CHF 22.–
Qualitätssicherung in sprachlich, kulturell
und sozial heterogenen Klassen und Schulen.
Michel Nicolet, Peter Rüesch, Sonja Rosenberg,
Markus Truniger
Dokumentation einer Tagung zum Thema Schule in heterogenen Umfeldern.
Im Zentrum der Überlegungen stehen Fragen rund um die Möglichkeiten
der Förderung von Lernleistungen und Bildungschancen.
Studien + Berichte 14 A. Bern: Schweizerische Konferenz der kantonalen
Erziehungsdirektoren 2001.
2001. CHF 15.–
Ausbildung und Integration von fremdsprachigen Jugendlichen auf
der Sekundarstufe II.
Elisabeth Ambühl-Christen, Denise Da Rin, Michel
Nicolet, Claudio Nodari
Der Expertenbericht der EDK befasst sich mit der besonderen Situation
von fremdsprachigen Jugendlichen auf der Sekundarstufe II, die sich im
Gegensatz zu Primarstufe und Sekundarstufe I durch eine grosse Vielfalt
an Strukturen und Massnahmen zur Integration von Jugendlichen ausländischer
Herkunft auszeichnet. Der Bericht umreisst die
Problematik anhand der Beschreibung gesellschaftlicher Verhältnisse
und der Klärung zentraler Begriffe wie Integration oder Kultur.
Er stellt bildungs- und schulpolitische Massnahmen zur Unterstützung
von Jugendlichen in der Sekundarstufe II vor und stellt Fragen bezüglich
des Übertritts von Volksschule zur Sekundarschulstufe. In einer
tabellarischen Übersicht werden die mittelfristig zu ergreifenden
Massnahmen im Hinblick auf Bildung, Sprache und Interkulturaliät
dargestellt.
Dossier 59 A. Bern: Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren
2000. CHF 15.–
Schule, Bildung und Pluralität. Sechs Fallstudien
im europäischen Vergleich.
Cristina Allemann-Ghionda
Die Pluralität unserer Gesellschaft gilt als eine besondere Herausforderung
für Schulpraxis, Bildungspolitik und Pädagogik. Welche Strategien
entwickeln nationale und regionale Bildungssysteme, um sich auf die verschiedenen
Formen der Mehrsprachigkeit und der Heterogenität der Schulklassen
einzustellen? Wie verhält sich die Praxis zu den öffentlichen
Diskursen? Die Erziehungswissenschaftlerin Cristina Allemann-Ghionda
kommt aufgrund einer empirischen Studie in Deutschland, Frankreich, Italien
und der Schweiz zum Schluss, dass die Grundausrichtung eines Schulsystems
(integrativ oder trennend und selektiv) dafür entscheidend ist,
wie die sprachliche und soziokulturelle Vielfalt wahrgenommen wird: als
Teil einer heute «normalen» Heterogenität oder aber
als «Störung», die getrennter Unterrichtsangebote bedarf.
Die Autorin plädiert dafür, dass Pluralität in
der Schule nicht als Sonderdisziplin « Interkulturelle Pädagogik» behandelt
wird, sondern als eine unverzichtbare allgemeine Aufgabe der Schule aufzufassen
ist.
Explorationen, Studien zur Erziehungswissenschaft.
Zweite, durchgesehene Auflage.
Bern: Peter Lang 2002.
ISBN: 3-906770-27-3, CHF 51.–
Migration, gesellschaftliche Differenzierung und Bildung. Resultate
des Forschungsschwerpunktprogramms FABER.
Ingrid Gogolin, Bernhard Nauck (Hg.)
FABER steht für das deutsche Forschungsprojekt «Folgen von
(Arbeits)Migration für Bildung und Erziehung», welches den
neueren Entwicklungen in diesem Bereich nachging. Der Sammelband vereinigt
die Ergebnisse der zu diesem Schwerpunkt durchgeführten Untersuchungen.
Im Zusammenhang mit Bildungsfragen interessieren insbesondere die kritischen
Ansätze, welche die Folgen der Migration auf die Institution Schule
und deren Repräsentanten anwenden. So wurden beispielsweise Lehrkräfte
bezüglich ihres Denkens und Handelns in interkulturellen Situationen
analysiert und die Mechanismen institutionalisierter Diskriminierung
in der Schule unter die Lupe genommen.
Opladen: Leske + Budrich 2000.
ISBN: 3-8100-2257-8, CHF 34.90
Schulerfolg von Migrationskindern. Die Bedeutung familienergänzender
Betreuung im Vorschulalter.
Andrea Lanfranchi
Migrationskinder sind in separierten und separierenden Schultypen stark übervertreten,
oder sie verlassen die Schule mit geringerwertigen Abschlüssen.
Da die ersten Weichen für den Schulerfolg im Vorschulalter gestellt
werden, müssen heute Investitionen zur Verbesserung des Schulerfolgs
altersmässig nach unten ausgedehnt werden – in den Bereich
des Kindergartens und der Zeit davor. Der Fachpsychologe für Psychotherapie
und Kinder- und Jugendpsychologie zeigt in seiner Untersuchung, dass
Kinder, die im Vorschulalter ergänzend zur Familie in Krippen, Tagesfamilien
o.ä. ab dem dritten Lebensjahr betreut und gefördert wurden,
in ihren kognitiven, sprachlichen und sozialen Fähigkeiten besser
beurteilt werden als Kinder, die im Kreise der eigenen Familie aufgewachsen
sind.
Opladen: Leske + Budrich 2002.
ISBN: 3-8100-3471-1, ca. CHF 45.–
Forum Bildung und Beschäftigung.
Franz Horváth (Hg.)
Die Publikation stellt die Nationalfondsprojekte, die im Rahmen des Nationalen
Forschungsprogramms 43 zum Thema «Bildung und Beschäftigung» durchgeführt
wurden, vor. Es handelt sich um einen Forschungsbericht, bei welchen
vor allem methodische Fragen und theoretische Ansätze ins Zentrum
gestellt wurden.
Interessant ist die breite Palette von Forschungsfragen in diesem Bereich.
Allerdings beschäftigt sich eher ein kleiner Teil der vorgestellten
Forschungsprojekte spezifisch mit der Integration von Ausländerinnen
und Ausländern.
Universität Bern, Arbeitsbericht 29 der Koordinationsstelle für
Weiterbildung.
Bern: Forum Bildung und Beschäftigung 2001.
ISBN: 3-906587-21-5, CHF 30.–
Integration oder Re-Integration? Fremdsprachige Lehrlinge und
Lehrfrauen
im Spannungsfeld zwischen Bleiben und Zurückkehren
Schweizerisches Institut für Berufspädagogik
(Hg.)
Die Dokumentation einer Tagung zum Thema fremdsprachige Lehrlinge und
Lehrfrauen ist eine der wenigen Publikationen in diesem Gebiet. Besonders
aufschlussreich ist der Beitrag von Romano Müller, der eine Reihe
von Massnahmen skizziert, die zu ergreifen wären, um den festgestellten
strukturellen Benachteiligungen konstruktiv zu begegnen. Dabei betont
er die Notwendigkeit, über methodisch- didaktische Vorgehensweisen
hinaus Voraussetzungen zu schaffen, welche die Übergänge von
der Schulzeit
in die Lehre erleichtern und unterstützen. Ebenfalls von Interesse
sind die Beiträge zu Fragen der Sprachenkompetenz.
SIBP Schriftenreihe Nr. 12.
Zollikofen: SIBP 2000.
Zu bestellen bei SIBP: www.sibp.ch,
gratis.
Die Gesundheits- und Sozialberufe und das neue Berufsbildungsgesetz.
Eidgenössische Kommission für Frauenfragen
(Hg.)
Die Schwerpunktnummer von «Frauenfragen» befasst sich mit
den neuen Perspektiven, welche das neue Berufsbildungsgesetz in Bezug
auf die Gesundheitsund Sozialberufe bietet. Im Zentrum der verschiedenen
Beiträge steht die Frage nach der besonderen Stellung von Berufen,
die insbesondere von Frauen ausgeübt werden. Obwohl die Autorinnen
und Autoren nicht speziell die Integration von Migrantinnen thematisieren,
geben die Artikel Aufschluss über verschiedene Aspekte, die auch
Ausländerinnen und Ausländer betreffen können. Von Interesse
ist insbesondere der Überblicksartikel (in drei Landessprachen)
von Petra Wittwer- Bernhard, die den Übergang der Berufsbildungen
in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Kunst in die «Bundeskompetenz» zum
Inhalt hat.
Frauenfragen, Questions au féminin, Questioni femminili 2002 /
1.
Zu beziehen bei: ekf@ebg.admin.ch.
Bildungsangebote für Erwachsene im Bereich «Migration» im
Kanton Bern
Daniel Kessler
Die im Auftrag der Abteilung Erwachsenen- Bildung erstellte Studie zu
den spezifischen Bildungsmassnahmen zur Integration der Migrantinnen
und Migranten im Kanton Bern gibt eine Übersicht über die bestehenden
Angebote und zeigt Stärken und Schwächen dieser auf.
Bern: Erziehungsdirektion des Kantons Bern.
Kann bestellt werden unter alleb-eb@erz.be.ch,
CHF 20.–
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Hilfsmaterialien
Was nach der Schule?
Schweizerischer Verband für Berufsberatung (Hg.), EKA
Diese Broschüre ist in 14 Sprachen erhältlich. Sie richtet sich in
erster Linie an Eltern von ausländischen Jugendlichen, die vor der Berufswahl
stehen. Es erklärt auf einfache, kurze Art das Schweizer Bildungssystem
nach Beendigung der obligatorischen Schulzeit (nach dem 9. Schuljahr) und animiert
die Eltern dazu, ihre Kinder bei der Suche nach einer guten Ausbildung zu unterstützen.
Im grössten Kapitel wird das duale System der Berufsbildung in der Schweiz
(Berufslehre / Berufsschule) beschrieben. Es gibt aber auch Informationen über
Zwischenlösungen, weiterführende Schulen, Hochschulen und Fachhochschulen
sowie Hinweise über die Finanzierung einer Ausbildung.
Dübendorf: SVB 1999. (Neuauflage ab 2004)
Zu bestellen bei: svbasosp@access.ch,
CHF 5.–
Die Reise. Vorbereitung auf die Berufswahl.
Schweizerische Konferenz der Gleichstellungsbeauftragen, EKA (Hg.)
Hilfsmittel für Schülerinnen und Schüler am Ende ihrer obligatorischen
Schulzeit zur Vorbereitung auf die Berufswahl. Die Broschüre, die in 14
Sprachen herausgeben wurde, trägt dazu bei, sich mit den verschiedenen
Fragen, die sich bei einer bevorstehenden Berufswahl bzw. einem entsprechenden
Lehrgang stehen, auseinanderzusetzen. Zum Heft für Schülerinnen und
Schüler existiert ein Begleitheft für Lehrkräfte mit Anleitungen
zu den Übungen, aber auch mit Adresslisten und informativen Hinweisen
auf die Berufsbildung in der Schweiz.
Zu beziehen bei : Lehrstellenprojekt 16+ 16plus@16plus.ch
BBT-Empfehlungen 2000 für Brückenangebote zwischen obligatorischer
Schule und Berufsbildung.
Bundesamt für Berufsbildung und Technologie
(Hg.)
Die Broschüre beinhaltet die vom Bundesamt für Bildung und Technologie
erarbeiteten Empfehlungen für Brückenangebote von Jugendlichen mit
Lernschwierigkeiten. Sie ist eine Hilfestellung für Behörden und
Gemeinden, die sich für diese Gruppe engagieren möchten und beinhaltet
eine Reihe von Vorschlägen, wie in diesem Bereich konkret vorgegangen
werden kann.
Zu beziehen bei BBT, gratis.
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Weiterbildungsinstitutionen für Migrantinnen
und Migranten
ENAIP
Der Ente Nazionale ACLI Istruzione Professionale ENAIP ist eine italienische
Berufsschule, die 1961 in der Schweiz gegründet wurde und im Bereich Grundberufsbildung
und Weiterbildung von Migrantinnen und Migranten tätig ist. Die ENAIP-Kurse
sind Teilnehmenden aller Nationalitäten und mit verschiedenen schulischen
Hintergründen offen. In ihren drei Zentren – in Zürich, Littau
und Lenzburg – werden Sprach- und Berufsbildungskurse angeboten. Darunter
Informatikkurse, von Grundausbildung bis zu Spezialisierung. Die ENAIP bereitet
für die «European Computer Driving Licence» ECDL vor und ist
EduQua-zertifiziert (Schweizerisches Qualitätszertifikat für Weiterbildungsinstitute).
ENAIP
Weberstrasse 3, 8004 Zürich
Tel. 01 242 10 60
enaip@swissonline.ch
www.enaip.ch
FOPRAS
Die Fondazione per la formazione e l’assistenza professionale e scolastica
FOPRAS ist seit mehr als dreissig Jahren in Basel im Integrationsbereich tätig.
Ihre Kurse richten sich an Personen, die an Weiterbildungskursen vor allem
im Bereich Informatik interessiert sind, aber auch an junge Leute ohne Lehrstelle.
Die FOPRAS-Kurse stehen in der Regel allen Nationalitäten offen. Eine
Ausnahme bilden die Kurse, die vom italienischen Arbeitsministerium
subventioniert sind. Diese richten sich ausschliesslich an italienische Teilnehmende.
FOPRAS arbeitet seit drei Jahren mit der albanischen Volksuniversität
zusammen, welche Kurse für albanisch Sprechende organisiert.
FOPRAS
Nauenstrasse 71, 4002 Basel
Tel. 061 205 90 40
foprasschule@tiscalinet.ch
FORMAZIONE
Dieses Institut für die berufliche und allgemeine Weiterbildung für
Migrantinnen und Migranten bietet in Bern Berufsbildungs-, Spezialisierungs-,
Informatik und Sprachkurse an. Es handelt sich um Kurse für italienische
Teilnehmende (vom italienischen Arbeitsministerium finanziert) und Kurse, die
für alle Nationalitäten offen sind. Diese Kurse werden u.a. in albanischer,
deutscher und spanischer Sprache gegeben.
FORMAZIONE
Freiburgstrasse 139c, 3008 Bern 5
Tel. 031 381 81 33
info@formazioneberna.ch
www.formazioneberna.ch
ECAP
Institut für Erwachsenenbildung, aktiv in der Schweiz seit dreissig Jahren.
ECAP bietet Kurse in sieben verschiedenen Ausbildungszentren an: in Aarau,
Basel, Lamone, Luzern, Solothurn, Winterthur und Zürich. Das Kursprogramm
ist vielfältig: Informatik-, Sprach- und Weiterbildungskurse sowie Wiedereinstiegskurse
für Frauen. Andere wichtige Kursthemen betreffen die Schaffung von Klein-
oder Mittelunternehmungen und die Allgemeinbildung. Die Stiftung ECAP ist EduQua-zertifiziert.
ECAP
Neugasse 116, 8031 Zürich
Tel. 01 272 92 50
info@ecap.ch
www.ecap.ch
Wisdonna – Migrantinnenwissenswerkstatt
Ein Empowerment-Projekt von und für Migrantinnen. Ressourcen ernstnehmen,
Frauen fördern ist die Grundidee dieser Informations- und Anlaufstelle
für Frauen. Dreimal im Jahr informiert der Bildungskalender der Wisdonna über
die Angebote der Organisation, u.a. Deutsch- Konversationskurse und PC-Kurse,
den «anderen Kochkurs» sowie über die Informationsveranstaltungen
zu Themen im Bereich der Migrations- und Sozialpolitik, Arbeitsmarkt oder Geschlechterfragen.
Das Wiscafé, der Treff am Mittwoch zwischen 14 und 18 Uhr, bietet Frauen
aller Nationalitäten Kontakt- und Austauschmöglichkeiten an.
Wisdonna
Falkenhöheweg 8, 3001 Bern
Tel. 031 300 50 70
wisdonna@cfd-ch.org
www.cfd-ch.org/wisdonna
A.I.D.A.
Die Schule für Alphabetisierung, Integration und Deutsch bietet fremdsprachigen
Frauen eine ganze Palette von Deutschkursen an sowie ein Lernatelier und den
Kurs «Integration in St.Gallen – Wie finde ich Was Wo? und das
in der deutschen Sprache?», der auf alltägliche Lebenssituationen
in St.Gallen vorbereitet. In Zusammenarbeit mit dem SRK Kanton St.Gallen und
der ARGE wird auch der Kurs Deutsch +plus mit Informationen zu Gesundheitsthemen
in St.Gallen, Heerbrugg, Sargans und Wil durchgeführt.
A.I.D.A.
Mo–Do 15–18 Uhr
Obere Graben 44, 9000 St. Gallen
Tel. 071 223 30 58
aidasg@bluewin.ch
www.aidasg.ch
isa
Die Informationsstelle für Ausländerinnen- und Ausländerfragen
ist die Fachstelle für Migrations- und Integrationsfragen im Raum Bern.
Die isa bietet eine ganze Reihe von Deutschkursen an, welche sich an Teilnehmende
mit wenig Schulerfahrung richten. Zum isa-Kursangebot gehören auch die
Alphabetisierungskurse, die Deutsch-Intensivkurse und der Deutschkurs mit praktischen
Informationen für den Alltag. Ein Kinderhütedienst für Kinder
zwischen sechs Monaten und fünf Jahren ermöglicht deren Eltern, die
Kurse zu besuchen.
isa
Mo und Di 9–12 Uhr, Do 14–17 Uhr
Bollwerk 39, 3001 Bern
Tel. 031 311 94 50
isa@isabern.ch
www.isabern.ch
Movendo
Bildungsinstitut des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB. Die Angebote
sind unabhängig von der Mitgliedschaft in einer SGB-Gewerkschaft offen
für alle. Movendo bietet den Interessierten ein Weiterbildungsangebot
in den Bereichen Politik, Arbeit und Wirtschaft, Soziales, Kommunikation und
Führung an.
Movendo
Postfach, 3000 Bern 23
Tel. 031 370 00 70
www.movendo.ch
Bildungsinstitut ARC
ARC ist das Bildungsinstitut für Arbeitnehmende von Travail.Suisse, SYNA,
transfair und SCIV. Die Aus- und Weiterbildungskurse sind für Mitglieder
der Trägerverbände gratis. Alle anderen interessierten Personen können
zu Vollkostenpreisen daran teilnehmen.
Bildungsinstitut ARC
info@travailsuisse.ch
www.travailsuisse.ch
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Internetseiten
www.bbt.admin.ch
Seite des Bundesamts für Berufsbildung mit Informationen zu Berufsbildung,
Fachhochschulen, Berufsbildungsgesetz und generellen Hinweisen zu Bildung,
Technologie und Forschung.
www.edk.ch
Seite der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren mit
Informationen zum schweizerischen Bildungssystem.
www.16plus.ch
Seite des Lehrstellenprojekts 16+ der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten
mit vielen interessanten und hilfreichen Materialien.
www.svb-asosp.ch
Seite des Schweizerischen Verbandes für Berufsberatung mit einer grossen
Anzahl an Materialien und Hilfsmitteln zu Berufswahl, Laufbahn- und Karriereplanung,
Aus- und Weiterbildung, Lehrzeit, Studienzeit und anderes mehr.
www.alice.ch
Seite des Schweizerischen Verbandes für Erwachsenenbildung mit verschiedensten
Information rund um Weiterbildung und diversen Links zu den angegliederten
Bildungsinstitutionen.
www.berufsberatung.ch
Seite des BBT mit Informationen zur beruflichen Orientierung.
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Neuerscheinungen
Die Stadt der Zukunft. Leben im prekären Wohnquartier.
Christa Berger, Bruno Hildenbrand, Irene Somm
Mit prekärer Zugehörigkeit umzugehen wird sowohl für Stadtbewohnerinnen
und -bewohner wie auch für lokale Verwaltungen in Zeiten verstärkter
Migration zu einer Kernkompetenz. Welche Optionen Akteure dabei realisieren,
wird am Beispiel der Stadt Zürich gezeigt. Das Buch berichtet über
die Ergebnisse einer stadtsoziologischen Untersuchung. Dort wurde der Frage nachgegangen,
welche Veränderungen in zwei Zürcher Stadtkreisen eintraten, nachdem
die offene Drogenszene um den Hauptbahnhof geschlossen und durch eine Politik
der verdeckten Drogenszene und der differenzierten therapeutischen Massnahmen
unter Einschluss kontrollierter Heroinabgabe ersetzt wurde. Diese Fragestellung
wurde in einem breit angelegten historischen Rahmen der Entwicklung prekärer
Zugehörigkeit eines randständigen Stadtteils und seiner Bewohner zur
Stadt Zürich bearbeitet. Es wird gezeigt, wie die Administration wie auch
die Bewohnerinnen und Bewohner Handlungs- und Orientierungsmuster entwickeln,
die zwischen einer Duldungskultur der Differenz und einer lokalen Ausschlusskultur
des Fremden oszillieren.
Opladen: Leske + Budrich 2002.
ISBN: 3-8100-3490-8, CHF 45.–
Riskante Übergänge in der Moderne. Vereinskulturen, Bildungsbiographien,
Migranten
Wolfgang Seitter
Die Studie liegt im Spannungsfeld von qualitativer Erwachsenenbildungs-, Migrations-,
Vereins- und Biographieforschung. Sie versucht, am Fall spanischer Migranten
in Deuschland eine institutionengebundene Vereinsperspektive mit einer subjektbezogenen
Biographieperspektive zu verschränken und dadurch – üblicherweise – getrennt
behandelte Forschungsansätze miteinander zu verbinden. Methodisch bedient
sie sich des Instrumentariums der teilnehmenden Beobachtung und der biographischen
Analyse. Sowohl in den biographischen Entwürfen von Migranten als auch in
ihren vereinskulturellen Gesellungsformen können Prozesse der Risikobearbeitung, Übergangsbewältigung,
Biographisierung oder Pädagogisierung rekonstruiert werden, wie sie für
Institutionen und Biographien einer modernisierten Moderne typisch sind. Der
Autor analysiert in Fallstudien z.B. das Bemühen um Solidarität im
Verein, um weibliche Emanzipation und den Umgang mit der Kollektivgeschichte
der Migranten.
Opladen: Leske + Budrich 1999.
ISBN: 3-8100-2487-2, CHF 67.50
Ressourcenarbeit. Ein Handbuch für die Betreuung von und mit Flüchtlingen,
die Begleitung traumatisierter Menschen, die Praxis und den Alltag.
Christof Meier, Gisela Perren Klingler
Das Handbuch «Für die Betreuung von und mit Flüchtlingen, die
Begleitung traumatisierter Menschen, die Praxis und den Alltag» richtet
sich einerseits an Personen, die sich in privaten oder beruflichen Beziehungen
für die Gesundheit anderer interessieren. Andererseits bietet es eine vertiefte
Orientierung in verschiedenen Fragen der interkulturellen Betreuungsarbeit. Die
Struktur und der Inhalt des Buches gehen auf verschiedene durch die Autoren realisierte
Ausbildungen und den begleitenden Einsatz von über hundert Mediatorinnen
und Mediatoren zurück. Es vermittelt Wissen zu Themen wie Trauma, ehrgefährdeten
Männern, Zukunftsplanung oder Psychohygiene und es beschreibt mit konkreten
Hinweisen Techniken, die in der konkreten Arbeit eingesetzt werden können.
Visp: Institut für Psychotrauma Schweiz 2002, Neuauflage. CHF 25.–.
Bezug über das Institut: 027 946 34 22.
Traumatisierungen von Flüchtlingen und Asyl Suchenden. Einfluss
des politischen, sozialen und medizinischen Kontextes
Catherine Moser, Doris Nyfeler, Martine Verwey (Hg.)
Der Sammelband vereinigt Beiträge zum Thema aus verschiedensten Blickwinkeln.
Die Autorinnen und Autoren aus unterschiedlichen Disziplinen beleuchten Fragen
rund um Traumatisierung aus theoretischer und praktischer Perspektive. Den Rahmen
bildet die Grundhaltung, dass Traumatisierung nur in einem prozesshaften und
kontextbezogenen Verständnis betrachtet und therapiert werden kann.
Zürich: Seismo 2002.
ISBN: 3-908239-87-7, CHF 28.–
Zukunft «Ausländer». Plädoyer für eine weitsichtige
Migrationspolitik
Marc Spescha
Im Spannungsfeld des am 1. Juni 2002 in Kraft getretenen Personenfreizügigkeitsabkommens
mit der EU und den Vorschlägen des Bundesrates für ein «neues» Ausländergesetz
formuliert Spescha Postulate einer aufgeklärten Migrationspolitik. In einem
kurzen historischen Rückblick zeichnet er die migrationspolitischen Pendelbewegungen
der Schweiz zwischen Ö ffnung und Abwehr nach. Anhand demografischer Fakten
und Perspektiven macht er deutlich, dass die Schweiz in Zukunft noch stärker
auf Immigrantinnen und Immigranten angewiesen ist. Dies bedingt eine Abkehr von
der herrschenden Politik der «Überfremdungsabwehr». Das Plädoyer
des Autors gilt vor dem beschriebenen Hintergrund einer rechtsstaatlich verankerten
Politik der Öffnung, dem Schutz familiärer Netze und einer breitgefächerten
Integrationspolitik. In einem kurzen Exkurs zu den «Sans Papiers» weist
der Autor nach, dass diese als Folge einer verfehlten Abwehrpolitik nach einer
humanitären Aktion verlangen und langfristig mit einer kohärenten Migrationspolitik
zu vermeiden wären.
Bern, Stuttgart, Wien: Haupt 2002.
ISBN: 3-258-06513-6, CHF 32.–
Familien und Migration. Beiträge zur Lage der Migrationsfamilien
und Empfehlungen der Eidgenössischen Koordinationskommission für Familienfragen
Philippe Wanner, Rosita Fibbi, Marc Spescha, Andrea Lanfranchi, Ruth Calderón-Grossenbacher,
Jürg Krummenacher
Die Publikation präsentiert eine Analyse zu den Lebenslagen der Migrationsfamilien
aus soziodemographischer, juristischer und psychosozialer Sicht und macht deutlich,
dass die Zusammenhänge von Familie und Migration von grosser (familien-)
politischer Relevanz sind.
Bern: EKFF /COFF 2002
Bestell-Nr. 301.604 bei EKFF /
auprès de COFF, CHF 17.50
Mama Sita’s. Soups and Spices along the Long Street. Gaumenkitzel
rund
um die Langstrasse.
Jennifer Hagling, Timea Zeley
Ein Buch der andern Art über die Bereicherung des kulinarischen Alltags
durch die zahlreichen Lebensmittelläden, die von Migrantinnen und Migranten
in Zürich betrieben werden. Das Buch ist gleichzeitig Führer durch
die exotischen Produkte, die auch in vielen Schweizer Küchen zunehmend Verwendung
finden, wie auch ein köstlicher Einblick in die Vielfalt des multikulturellen
Lebens in Zürich. Das wunderschön gestaltete Buch beschreibt 88 verschiedene
Lebensmittel, von denen manche von uns nicht mal erahnen können, wie sie
schmecken. Die Porträts der Läden und deren Inhaberinnen und Inhaber
ergänzen die Entdeckungsreise in die Welt neuer Geschmäcker.
Zürich: Bilgerverlag 2002.
ISBN: 3-908010-61-6, CHF 40.10
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