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Neuerscheinungen
Migrations- und Integrationspolitik
Jahrbuch für Migrationsrecht 2004/2005
Alberto Achermann, Astrid Epiney, Walter Kälin, Minh Son Nguyen (éd.)
Migrationsrecht als Gebiet, welches Ausländer-, Bürger- und Asylrecht umfasst, betrifft einen bedeutenden Teil der Schweizer Bevölkerung. Das Jahrbuch für Migrationsrecht enthält neben deutsch- und französischsprachigen Referaten namhafter Wissenschafterinnen und Wissenschafter verschiedener Schweizer Hochschulen eine umfassende Darstellung der Praxis des Bundesgerichts zu Fragen des Ausländerrechts und des Freizügigkeitsabkommens mit der EU, der Asylrekurskommission und internationaler Menschenrechtsinstanzen. Die Dokumentierung der Rechtsentwicklungen in der Schweiz und auf internationaler Ebene erleichtert es den Praktikerinnen und Praktikern, die häufigen Rechtsänderungen im Bereich des Migrationsrechts nachzuvollziehen. Diese Synthese von wissenschaftlicher Begleitung der Gesetzgebung und der Verträge der Schweiz, von Aufarbeitung der Rechtsprechung und von Dokumentierung der Entwicklungen machen dieses Jahrbuch zu einem bedeutenden Arbeitsinstrument für Praxis und Wissenschaft.
Bern: Stämpfli 2005
ISBN 3-7272-2760-5, CHF 75.–
Wie verstehen wir Fremdes?
Kulturhistorische Vorlesungen.
Peter Rusterholz, Rupert Moser (Hg.)
Mit dem zunehmenden Tempo von Prozessen der Globalisierung wird die Auseinandersetzung mit dem Fremden zur ständigen Herausforderung. Die aktuelle politische Situation, der Nord-Süd-Gegensatz «entwickelter» und «unterentwickelter» Kulturen und die Konfrontation okzidentaler und orientaler Kulturen bringen uns zum Bewusstsein: Wie wir Fremdes verstehen, ist eine Überlebensfrage unserer Kulturen. Die Texte dieses Bandes aus Kommunikations-, Religions-, Literatur- und Politikwissenschaft, aus Ethnologie, Tourismusforschung und Entwicklungszusammenarbeit, aus Philosophie und Fremdsprachendidaktik, Sozialanthropologie und Medizin leisten Beiträge zur kritischen Reflexion und zur Differenzierung der Begriffe des Verstehens des Fremden im Kontext aktueller Analysen. Sie stellen Beispiele vor und reflektieren die sich historisch verändernden methodischen Einstellungen ihrer Disziplinen. Die Beiträge zeigen auf, dass das Fremde keine objektiv feststehende Grösse ist, sondern sich in ständiger gegenseitiger Auseinandersetzung mit dem Eigenen konstituiert und verändert. Es ist ein Ferment der Entwicklung und Neubestimmung von Identität.
Bern, Berlin, Oxford, New York: Peter Lang 2005
ISBN 3-03910-472-1, CHF 69.–
Die Bedeutung des Wissenstransfers bei migrationspolitischen Fragen.
Gianni D'Amato (Hg.)
In einer Reihe von Symposien und Workshops hat das SFM die Ergebnisse des Nationalfondsprogramms 39 «Migration und interkulturelle Beziehungen» einem breiten Publikum vorgestellt. Der vorliegende Bericht soll eine theoretische Vertiefung dieser Umsetzungsarbeit ermöglichen und einen Einblick in ähnliche Projekte in den Nachbarstaaten gewähren. Rainer Münz und Patrick Weil berichten aus ihren Erfahrungen in Deutschland, Österreich und Frankreich. Walter Schmid beurteilt aus Sicht der Praxis den Dialog zwischen Wissenschaft und Politik.
Neuenburg: SFM, Forschungsbericht 39, 2005
Integration mit aufrechtem Gang.
Wege zum interkulturellen Dialog.
Klaus Lefringhausen (Hg.)
In einem beispiellosen Programm des Integrationsbeauftragen der Landesregierung Nordrhein-Westfalen haben sich in mehr als 400 Dialoggruppen Migranten und Einheimische zu Gesprächen getroffen. Für die Einheimischen wurden die Zugewanderten durch ihr Erzählen von Defizit-Wesen zu Menschen mit Schicksalen und kulturellem Reichtum. Die Ergebnisse des Dialogprogramms sind Grundlage für ein Bündnis für Integration, das nun Politik und Öffentlichkeit vorgelegt wird. Im vorliegenden Buch ist dieses Bündnis formuliert. «Integration mit aufrechtem Gang» ist von Bedeutung für alle, die sich mit dem Thema Zuwanderung befassen.
Wuppertal: Peter Hammer Verlag 2005
ISBN 3-7795-0032-9, CHF 33.50
Integrationspotenziale einer modernen Gesellschaft.
Die Frage nach den Möglichkeiten und der Bedeutung sozialer Integration ist nach den jüngsten dramatischen Erfahrungen mit gesellschaftlichen Desintegrationsprozessen wieder stärker in den Mittelpunkt sozialwissenschaftlicher Debatten gerückt. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Integrationsproblematik moderner Gesellschaften und dem Wissensfundus der unterschiedlichen Integrationstheorien werden zentrale Aspekte der Integrations- und Anerkennungsproblematik behandelt, die sich aus aktuellen Desintegrationstendenzen der Gesellschaft ergeben. Das Buch gibt einen Überblick über den Stand der neuesten Integratiosnfoschung.
Wiesbaden: Verlag für Sozialwissenschaften 2005
ISBN 3-531-14107-4, € 34.90
Stellung der Frauen in der Asylpolitik .
Würdigung frauen- bzw. geschlechtsspezifischer Aspekte im Asylverfahren.
Bundesamt für Migration
Als Antwort auf ein Postulat Menétrey-Savary veröffentlichte das BFM einen Bericht zur Stellung der Frauen in der Asylpolitik. Er bietet einen ausführlichen Überblick über die Praxis der Würdigung frauen- bzw. geschlechtsspezifischer Vorbringen im Schweizer Asylverfahren.
Bern: Bundesamt für Migration 2005
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Menschenschmuggel und irreguläre Migration in der Schweiz.
Gianni D'Amato, Brigitta Gerber, Martina Kamm
Was ist Menschenschmuggel, und welche Rolle spielt Menschenschmuggel im Prozess der irregulären Migration? Welches sind die Gründe, die in den letzten Jahren zu einer zunehmenden Ächtung dieser illegalen Dienstleistung geführt haben? Und – last but not least –, wie effizient reagiert die Schweiz auf die unterschiedlichen Erscheinungsformen und Vorkommnisse des Menschenschmuggels im eigenen Land? Die vorliegende Studie gibt erste Antworten, da bisher für die Schweiz kaum ein gesichertes Wissen existierte. Die Studie wurde vom ehemaligen Bundesamt für Flüchtlinge BFF, heute Teil des Bundesamts für Migration BFM, in Auftrag gegeben.
Neuenburg: SFM 2005
Historische Perspektiven
Die Grenzen der Solidarität.
Schweizerische Menschenrechtspolitik im Kalten Krieg.
Jon A. Fanzun
Die Schweiz pflegt das Selbstbild, eine Hüterin der Humanität und der Menschenrechtsidee in der internationalen Politik zu sein. Auf dem Gebiet des humanitären Völkerrechts hat die Eidgenossenschaft als Ursprungsland des Roten Kreuzes in der Tat eine lange Tradition. Dagegen ist die weit verbreitete Ansicht, wonach die Förderung der Menschenrechte eine Konstante der schweizerischen Aussenpolitik sei, aus historischer Perspektive nicht haltbar. Die Schweiz war keine Vorreiterin des internationalen Menschenrechtsschutzes, sondern hinkte den Entwicklungen auf diesem Gebiet lange hinterher. Die Arbeit geht der Frage nach, weshalb sich die Eidgenossenschaft auf internationaler Ebene kaum für die Achtung der Menschenrechte einsetzte und den Menschenrechtsabkommen des Europarats und der Vereinten Nationen skeptisch gegenüber stand. Der Autor zeigt, dass die Schweiz deshalb Mühe mit der Internationalisierung der Menschenrechte bekundete, weil diese in einem Spannungsverhältnis zu ihrem nationalen Selbstverständnis stand, das von der Vorstellung unbedingter Souveränität gegenüber äusseren Einflüssen und absoluter Neutralität in den Aussenbeziehungen geprägt war.
Zürich: NZZ Verlag 2005
ISBN 3-03823-178-9, CHF 58.–
Verschickt in die Schweiz.
Kriegskinder entdecken eine bessere Welt.
Anton Partl, Walter Pohl (Hg.)
Herbst 1945. Die österreichische Infrastruktur ist weitgehend zerstört. Die Lebensmittelversorgung kann die dringendsten Bedürfnisse der Bevölkerung nicht befriedigen. 30 Prozent aller Kinder sind schwer unterernährt. In dieser prekären Situation richtet die österreichische Länderkonferenz einen Hilfsappell an Staaten, die vom Krieg weniger oder gar nicht betroffen waren. Die Schweiz erklärte sich als erstes Land bereit, im Rahmen der so genannten «Schweizer Spende» Hilfsaktionen zu organisieren und gesundheitlich gefährdete Kinder aufzunehmen. Allein über Vermittlung des Roten Kreuzes wurden ab Oktober 1945 rund 30'000 österreichische Kinder für mindestens drei Monate von Schweizer Pflegefamilien aufgenommen; insgesamt verbrachten mehr als 100'000 Kinder in den ersten Nachkriegsjahren Erholungsaufenthalte in verschiedenen europäischen Ländern. Eine Auswahl von Erinnerungstexten ist in diesem Buch zusammengestellt.
Wien, Köln, Weimar: Böhlau 2005
ISBN 3-205-77426-4, € 24.90
Schweizer erwache!
Der Rechtspopulist James Schwarzenbach (1967-1978)
Isabel Drews
In ihrem Buch über den «Vorreiter der Rechtspopulisten» in der Schweiz James Schwarzenbach legt die Autorin ihr Hauptaugenmerk auf die «politischen Netzwerke» Schwarzenbachs und bemüht sich dabei auch um eine Definition des Begriffs «Rechtspopulismus». Die Autorin zeigt auf, wie der 1967 für die Schweizer «Nationale Aktion» ins Parlament gewählte Politiker in unterschiedlichsten Netzwerken agierte und dabei eine sehr widersprüchliche Persönlichkeit an den Tag legte.
Frauenfeld: Huber Verlag 2005
ISBN 3-7193-1380-8, CHF 48.–
«Nur ein Durchgangsland» .
Arbeitslager und Internierungsheime für Flüchtlinge und Emigranten in der Schweiz 1940–1949.
Simon Erlanger
Der Bundesrat beschloss im Oktober 1939 die Internierung von längerfristig in der Schweiz sich aufhaltenden zivilen Flüchtlingen, weil die seit 1933 gesetzlich vorgeschriebene Weiterwanderung – die «Transmigration» – als Bedingung für die Aufnahme in der Schweiz unmöglich geworden war. Mit der Internierung wollte man verhindern, dass Flüchtlinge und Emigranten sich in der Schweiz beruflich und sozial integrierten und sich auf Dauer niederliessen. Im April 1940 wurde für die Umsetzung des Beschlusses des Bundesrates eigens eine Behörde gegründet: die «Zentralleitung der Arbeitslager» (ZL). Es war diese der Polizeiabteilung des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes (EJPD) unterstellte Organisation, die das zivile Internierungssystem aufbaute und bis 1949 betrieb. Das Buch untersucht Errichtung und Betrieb der Lager und Heime – im März 1945 waren es insgesamt 104 mit 12'574 Internierten – und stellt sie in den Zusammenhang der eidgenössischen Überfremdungsabwehr seit dem Ersten Weltkrieg.
Das System der Arbeitslager und Interniertenheime wird aber nicht nur aus der Sicht der Behörden beschrieben. Anhand individueller Zeugnisse wird rekonstruiert, wie die Flüchtlinge und Emigranten ihre Internierung erlebten und wie sie mit dem oft jahrelangen Freiheitsentzug umgingen.
Zürich: Chronos Verlag 2006
ISBN 3-0340-0743-4, CHF 42.–
Grenzen setzen.
Vom Umgang mit Fremden in der Schweiz und den USA (1890-1950)
Patrick Kury, Barbara Lüthi, Simon Erlanger
Im Zeitalter der Massenmigration bildeten sich in der Schweiz und den USA neue Formen der Abwehr von Ausländern heraus. Während sich diese Haltung in der Schweiz hauptsächlich gegen ostjüdische Immigranten richtete, waren in den USA vor allem nichtweisse Gruppierungen, schliesslich auch die süd- und osteuropäischen «new immigrant»s davon betroffen. Die Entwicklung stand im Widerspruch zu dem auf kultureller Vielfalt beruhenden Selbstverständnis der «sister republics». Die behördliche Umsetzung der Abwehrhaltung läutete einen umfassenden Protektionismus ein. Im Begriff Kampf der Überfremdung fand dieser in der Schweiz ein bis heute nachwirkendes politisches Schlagwort. Der Band zeigt Ursachen und Auswirkungen der fremdenfeindlichen Diskurse seit 1890 auf, indem er die protektionistische Politik der Zwischenkriegszeit nachzeichnet und den Umgang mit Fremden vor und mit Flüchtlingen während der Ära des Nationalsozialismus skizziert.
Köln, Weimar, Wien: Böhlau 2005
ISBN 3-412-13604-2, CHF 43.70
Grenzen weltweit.
Zonen, Linien, Mauern im historischen Vergleich.
Joachim Becker, Andrea Komlosy (Hg.)
Allerorts ist seit dem Fall des Eisernen Vorhanges von der Aufhebung von Grenzen die Rede, von Integration und Freizügigkeit als Ausdruck eines zusammenwachsenden «Global Village». Die Vervielfachung und Beschleunigung der Kapital-, Waren- und Migrationsströme gilt dafür als Indikator. Es scheint, als gehörten Grenzen der Vergangenheit an.
Bei näherem Hinsehen springen gleichwohl alte und neue Barrieren ins Auge. Zwar gibt es keinen Eisernen Vorhang und keine Berliner Mauer mehr, «Schengen» und die Befestigungslinie zwischen den USA und Mexiko grenzen indes Zentralräume von Randgebieten ab. Zudem existieren Mauern zwischen Stadtvierteln unterschiedlicher religiöser und ethnischer Gruppen von Belfast über Ustí/Labem bis Jerusalem. Neue Grenzen entstehen durch neue Staatsgründungen von Estland bis Moldawien. Zonen, Linien, Marken und Mauern sind also keineswegs von der Landkarte verschwunden.
Wien: Promedia 2004
ISBN 3-85371-220-7, CHF 39.90 Bildung
Internationalität der Schweizer Hochschulen.
Studierende und Personal: eine Bestandesaufnahme.
Philipp Dubach, Petra Koller, Martin Teichgräber
Die Internationalität von Hochschulen ist eines der Kernthemen in der aktuellen bildungspolitischen Diskussion. Einerseits geraten die Hochschulen durch die globale Vernetzung und die Schaffung eines europäischen Hochschulraumes («Bologna-Deklaration») unter einen verstärkten Konkurrenzdruck. Andererseits wird von Studierenden sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern gefordert, dass sie im Verlauf ihrer Ausbildung und Forschungstätigkeit vermehrt Erfahrungen an ausländischen Bildungsinstitutionen sammeln.
Wie steht es um die internationale Anziehungskraft der universitären Hochschulen und der Fachhochschulen der Schweiz? Wie hat sich die Zahl der ausländischen Studierenden, der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den letzten Jahren verändert? Welche Fächer zeichnen sich durch eine besonders starke internationale Verflechtung aus? Wie mobil sind die Schweizer Studierenden? Welches sind ihre bevorzugten Gastländer?
Neuchâtel: Bundesamt für Statistik 2005
ISBN 3-303-15330-2, CHF 18.–
Bildung für alle.
Chancengleichheit und Selektion in Schule und Berufsbildung.
vpod Bildungspolitik 143/144
Diese Sondernummer von vpod Bildungspolitik ist eine Dokumentation der gleichnamigen Tagung vom 15. Januar 2005 und versammelt die Beiträge zu Chancengleichheit und Selektion.
Zürich: vpod 2005
Bestellung: www.vpod-bildungspolitik.ch, CHF 16.–
Arbeit
Wege zum Beruf.
Berufliche Integration von Migrantinnen und Migranten in der Schweiz.
Schweizerischer Verband für Berufsberatung SVB
Der Fokus der zweisprachigen DVD «Wege zum Beruf» liegt auf der beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten. Sie sollen motiviert werden, die eigene Integration in die Arbeitswelt anzupacken. Der 45-minütige Hauptfilm zeigt am Beispiel von sechs Personen mit Migrationshintergrund verschiedene Aspekte der beruflichen Integration. Die Porträtierten beschreiben in eindrücklicher Weise ihren Weg der beruflichen Integration, ihre Erfolge und Misserfolge und erzählen von ihren Plänen für die Zukunft.
Vertiefende Begleitmaterialien ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Informationen, Tipps und Anregungen geben Anstoss, über die Situation der Interviewten und über die eigene Situation nachzudenken. Die zugehörige Webseite «www.wege-zum-beruf.ch» schliesslich hält eine Linksammlung zu verschiedenen Aspekten der beruflichen Integration bereit. «Wege zum Beruf» richtet sich an Jugendliche und Erwachsene mit Migrationshintergrund, die am Anfang ihrer beruflichen Integration stehen. «Wege zum Beruf» ist aber auch ein Instrument für all jene, die Migrantinnen und Migranten bei ihrer beruflichen Integration unterstützen: Coaches, Fachpersonen in Beratungsstellen, Mentorinnen und Mentoren sowie Lehrpersonen in Integrationsklassen oder anderen Brückenangeboten, wo die DVD im Unterricht eingesetzt werden kann.
Erscheint im Juni 2006
Bestellungen: SVB,
Zürichstrasse 98, 8600 Dübendorf, Tel. 044 801 18 99; vertrieb@svb-asosp.ch, CHF 39.–
www.wege-zum-beruf.ch (ab Juni 06)
Bessere Integration von ausländischen ArbeitnehmerInnen am Arbeitsplatz.
Travail.Suisse (Hg.)
Die Broschüre bietet Personalverantwortlichen, Kaderangehörigen und Personalvertreterinnen und -vertretern praktische Ratschläge zur Verbesserung der Integration am Arbeitsplatz.
Bern: Travail.Suisse 2005
Bestellungen: info@travailsuisse.ch
Mattmark nie vergessen.
Unia (ed.)
Am 30. August 1965 ereignete sich auf der Baustelle des Mattmark-Staudammes eine der schlimmsten Katastrophen, die in den Schweizer Alpen je stattgefunden hat. Durch den Gletscherabbruch kamen 88 Personen ums Leben. Die meisten waren ausländische Bauarbeiter. Das von der Gewerkschaft Unia herausgegebene Buch «Mattmark nie vergessen» arbeitet im Gedenken an die Toten die Ereignisse auf. Zentrale Fragen sind: Hätte das Unglück verhindert werden können? Welche Verantwortung hatten die Bauherren, welche Rolle spielten die Gerichte? Was unternahmen die Gewerkschaften? Wie hat die Schweizer Gesellschaft auf die Tragödie reagiert? Welches Bild der Schweiz ging um die Welt?
Bern: Gewerkschaft Unia 2005, migration@unia.ch
Eine freizügige Schweiz – Chimäre oder Chance?
Zur Ausdehnung der Personenfreizügigkeit auf die erweiterte EU.
Franz Jaeger, Beat Bechtold, unter Mitarbei von Thomas Höppli
«Einwanderer überfluten das Land. Schwarzarbeit breitet sich aus. Die Löhne werden gedrückt. Arbeitsplätze wandern ab, immer mehr Schweizer bleiben ohne Arbeit.» «Die Dynamik der EU-Erweiterung wird für die schweizerische Wirtschaft ansteckend wirken. Arbeit und Wohlstand nehmen zu. Die Schweiz wird aufblühen.» Wie realistisch sind die beiden Szenarien? Was zeigen die Fakten?
Die Autoren suchen nach Antworten anhand von Daten, Zahlen und geschichtlichen Erfahrungen im In- und Ausland. Eine Analyse der demographischen und ökonomischen Tatsachen soll die Wirkungen einer Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens auf die neuen EU-Staaten am Beispiel Migration aufzeigen. Dabei wird erörtert, ob eine verstärkte Zuwanderung, verbunden mit Lohndruck, sowie eine duale Immigration von hoch- und tiefqualifizierten Migranten zu erwarten sein wird. Die Analyse soll weiter aufzeigen, ob eine positive oder negative Wirkung von Unternehmensverlagerungen in die neuen EU-Staaten auf die Beschäftigung in der Schweiz zu erwarten ist. Dabei wird dokumentiert, ob ein Zusammenhang zwischen den schweizerischen Direktinvestitionen und den schweizerischen Exporten in die betreffenden Destinationen besteht.
Zürich, Chur: Rüegger 2005
ISBN 3-7253-0815-2, CHF 36.–
Demografie
Die Bevölkerung mit Migrationshintergrund.
Ergebnisse des Moduls «Mobilität und Migration» der SAKE 2003.
Fabienne Rausa-de Luca
Die Zahl der Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz ist mit Ausnahme einiger Rezessionsjahre praktisch ununterbrochen gestiegen. Die Geschichte der Immigration spiegelt sich in der Zusammensetzung der Bevölkerung wider. Im Jahr 2003 lebten 1,19 Millionen ausländische Staatsangehörige in der Schweiz, die älter als 15 Jahren waren. Zählt man die rund 292'000 Kinder unter 15 Jahren hinzu, belief sich der Bestand der ausländischen Bevölkerung auf 1,48 Millionen Personen bzw. ein Fünftel der Gesamtbevölkerung. Nahezu ein Drittel der in der Schweiz wohnhaften Personen, die bei Geburt noch keine Schweizerinnen oder Schweizer waren, wurden im Laufe ihres Lebens eingebürgert. Dies entspricht gut einem Zehntel aller Schweizer Bürgerinnen und Bürger.
demos. Informationen aus der Demografie, 4/2004
Neuchâtel: Bundesamt für Statistik 2004
ISBN 3-303-01195-5 (d) 3-303-01196-6 (f), CHF 7.-
Entwicklung der Sozialstruktur.
Hanspeter Stamm, Markus Lamprecht
Die Studie analysiert den sozialstrukturellen Wandel in der Schweiz. Die Autoren zeigen die Veränderungen der Sozialstruktur in den letzten 30 Jahren auf und stellen den aktuellen Stand der Entwicklung dar. Dabei stehen vor allem Entwicklungen im Bereich Erwerbstätigkeit, Beruf und Bildung im Zentrum. Wie haben sich die Bildungschancen für verschiedene Gruppen der Gesellschaft verändert? Wie wirkt sich der Wirtschaftswandel auf die Berufsstruktur aus? Wie setzte sich die erwerbstätige Bevölkerung früher zusammen? Wie heute? Dies sind nur einige Beispiele für Fragen, denen nachgegangen wird und anhand deren die sozialstrukturellen Entwicklungen beschrieben werden.
Neuenburg: Bundesamt für Statistik 2005
Bestellnummer: 001-0049, CHF 20.–, www.bfs.admin.ch
Interne Migration in der Schweiz.
Silvie Golay, Sara Carnazzi Weber
Die Bevölkerung ist in Bewegung – und dies seit Jahrtausenden bis heute. Dank Migration können in den Zuwanderungsgebieten rückläufige Geburtenzahlen kompensiert und Arbeitskräfte gewonnen werden. Die Migration ist ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung eines Gebietes. Bedeutend sind dabei aber nicht nur die Bewegungen über die Landesgrenzen hinweg, sondern auch diejenigen im Landesinnern. Diese so genannte Binnenwanderung ist für die regionale Bevölkerungsentwicklung entscheidend. Die Analyse informiert über Ausmass, Richtung und Hintergründe der Binnenwanderung in der Schweiz.
Neuenburg: Bundesamt für Statistik 2005
ISBN 3-303-01198-2, CHF 20.–
Demografische Entwicklung in den Kantonen von 2002 bis 2040.
Nach dem Szenario «Trend» AR-00-2002.
Raymond Kohli, Stéphane Cotter
Laut den im Jahr 2000 vom Bundesamt für Statistik (BFS) erstellten Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung der Schweiz wächst die Schweizer Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten nur noch schwach und wird gleichzeitig rasch altern. Der Anteil der ausländischen Staatsangehörigen bleibt weiterhin bedeutsam. Was heisst dies aber konkret für die Bevölkerungsentwicklung in den einzelnen Kantonen? Zur Beantwortung dieser Frage hat das BFS zum ersten Mal Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung in den Kantonen und Grossregionen berechnet, die sich auf die aktualisierten Szenarien für die gesamte Schweiz für die Jahre 2000 bis 2060 stützen.
Neuchâtel: Bundesamt für Statistik 2004
ISBN 3-303-01176-1 (d), 3-303-01175-3 (f), CHF 10.–
Gewalt/Krisen
Prävention von Jugendgewalt. Wege zu einer evidenzbasierten Präventionspolitik.
Manuel Eisner, Denis Ribeaud, Stéphanie Bittel
Die seit Jahren anhaltende Beunruhigung über Jugendgewalt hat dazu geführt, dass heute in der Schweiz ein breit gefächertes institutionelles Angebot an Fachstellen und Massnahmen zur Prävention und Intervention im Gewaltbereich besteht. Hinzu kommen mannigfache Projekte und Programme, welche von spezialisierten Anbietern durchgeführt werden. Allerdings ist auch deutlich, dass nach wie vor erhebliche Defizite bestehen. Sie lassen sich in vier Bereiche zusammenfassen: Das Wissen über die Wirksamkeit der bestehenden Präventionsmassnahmen ist äusserst lückenhaft; Gewaltprävention ist nur ansatzweise in eine umfassende und langfristig angelegte Gesundheitsförderung integriert; Präventionsmassnahmen für verschiedene Altersstufen, Lebensbereiche und Bevölkerungsgruppen sind kaum aufeinander abgestimmt; wenig integrierte Bevölkerungsgruppen werden nur teilweise erreicht. Der vorliegende Bericht zeigt Ansätze, mit denen diese Probleme angegangen werden können. Ein besonderes Augenmerk schenkt er der Frage, wie Bevölkerungsgruppen mit einem Migrationshintergrund besser für Anliegen der Prävention von Jugendgewalt erreicht werden können und inwiefern hierfür besondere Überlegungen angestellt werden müssen.
Erscheint 23. Mai 2006
Bern: Eidgenössische Ausländerkommission EKA
Bestellungen: eka-cfe@bfm.admin.ch, gratis
Gewalt gegen Kinder. Konzept für eine umfassende Prävention.
Zentralstelle für Familienfragen (Hg.)
Im Zentrum der Studie stehen der Begriff Prävention und das eigentliche Präventionskonzept, aber auch die Rolle der verschiedenen Akteure, die Professionalisierung der Hilfe und die Betreuung von Kindern. Die Autorinnen und Autoren gehen auf die wichtige und natürliche Rolle der Eltern beim Schutz der Kinder ein und heben hervor, dass Kindesmisshandlung und sexuelle Gewalt die Gesellschaft auf mehreren Ebenen direkt betreffen.
Bestellung: BBL, Verkauf Bundespublikationen, 3003 Bern, www.bbl.admin.ch/bundespublikationen,
No. 318.805 d Download
Krisensituationen –
Ein praxisorientierter Leitfaden zur Bewältigung von Krisensituationen in der Schule.
Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK (Hg.)
Krisensituationen in der Schule und in ihrem Umfeld wie Gewaltvorfälle, Mobbing, Suizid oder andere schwierige Situationen (Unglücksfälle, Todesfälle) sind belastend. Ihre Bewältigung fordert alle an der Schule Beteiligten. Je nach Vorfall müssen auch andere Instanzen einbezogen werden (Schulpsychologische oder Soziale Dienste, Vormundschaftsbehörden, Polizei und Justiz). Dieser Leitfaden ist eine praxisorientierte Orientierungshilfe zur Bewältigung von schwierigen Situationen in der Schule und in ihrem Umfeld. Er richtet sich an Schulbehörden, Schulleitungen und Lehrpersonen aller Stufen.
Bern: EDK 2004,
CHF 28.–, Download
Wohnen/Raumplanung
Die Raumgliederungen der Schweiz.
Martin Schuler, Pierre Dessemontet, Dominique Joye
Die Publikation gibt einen Überblick zu Stand und Entwicklung der räumlichen Gliederungen der Schweiz in einer Zeit, in der sich nach einer langen Phase der Stabilität ein Umbruch zugunsten grösserer räumlicher Einheiten abzeichnet. Die Diskussion um territoriale Reformen hat in der Politik verschiedener Kantone bereits konkrete Auswirkungen gezeigt. Die Agglomerations-, Regional- und Raumentwicklungspolitik des Bundes orientiert sich heute ebenfalls an grösseren Dimensionen. Die Publikation enthält Beschreibungen der historischen Entwicklung und heutigen Bedeutung der institutionellen Einheiten des Landes, der regionalpolitischen Gliederungen und der statistischwissenschaftlichen Analyseregionen. Sie stellt im Weiteren verschiedene Raumtypologien und die Definitionen der urbanen Räume vor. Schliesslich enthält sie ein Inventar der europäischen statistischen Raumeinheiten. Die Zugehörigkeit der Gemeinden der Schweiz zu allen Raumgliederungen wird kartographisch dargestellt und tabellarisch zusammengefasst. Eine CD-ROM bietet zusätzliche Informationen.
Neuchâtel: Bundesamt für Statistik 2005
ISBN 3-303-00301-7, CHF 49.–
Bevölkerungszusammensetzung, Integration und Ausgrenzung in urbanen Zonen.
Michal Arend, Martin Baur, Martin Schuler
Die Vertiefungsanalyse zum Thema Bevölkerungszusammensetzung, Integration und Ausgrenzung in urbanen Zonen beruht auf den Daten der Volkszählungen der Jahre 1990 und 2000 und stellt die Struktur und die Entwicklung der Bevölkerung in den 17 grössten Schweizer Städten dar. Dank der Vollzähligkeit der Volkszählungsdaten ist es möglich, die Daten für die einzelnen Städte, aber auch für verschiedene kleinräumigere Einheiten (z.B. Quartiere, Stadtteile) auszuwerten. Dadurch können spezifische Zusammenhänge aufgedeckt und Unterschiede auch zwischen kleinen Gebietseinheiten sichtbar gemacht werden. Einige zentrale Fragen sind: Wie setzt sich die Bevölkerung in den Schweizer Städten zusammen? Wie verteilen sich bestimmte Eigenschaften der Bevölkerung über die verschiedenen Städte und deren Stadtteile? Wo kommt es zu Ausgrenzung, und mit welchen Folgen? Was wirkt integrationsfördernd, was ausgrenzend?
Neuenburg: Bundesamt für Statistik 2005
Bestellnummer: 001-0070, CHF 20.–
Sprache
«Deutsch ist auch meine Sprache».
Mit Biografien von Migrantinnen und Migranten zu Bildung und Beruf.
Fachstelle für Gleichstellung von Frau und Mann, Stabsstelle für Integrationsfragen Kt. BL und Schweizerischer Verband für Berufsberatung SVB (Hg.)
Eine der wichtigsten Voraussetzungen für Migranten und Migrantinnen im Integrationsprozess sind Kenntnisse der Landessprache. Migranten und Migrantinnen, die in Sprachkursen in der Schweiz Deutsch lernen, kommen meist aus unterschiedlichen Bildungsniveaus, haben unterschiedliche Migrationshintergründe und unterschiedliche Ausgangssprachen. Sie benötigen auf ihre spezielle Situation hin zugeschnittene Materialien für die Beschäftigung mit der Sprache. Auf diesem Hintergrund ist dieses einzigartige Deutschlehrmittel entstanden. Es besteht aus zwei Teilen: einem Lesebuch und einem didaktischen Begleitheft.
Das Lesebuch vereinigt 12 Portraits von Migrantinnen und Migranten, die seit einiger Zeit in der Schweiz leben und über ihre Herkunft und ihren Werdegang in der Schweiz, insbesondere über ihre Erfahrungen mit dem Sprachlernen und anderen Bildungsfragen berichten. Jedes Portrait wird in drei Spachniveaustufen angeboten, abgestimmt auf den Europäischen Referenzrahmen für Sprachen. Zu jedem Portrait gibt es im Anhang Sachinformationen zu der Aus- oder Weiterbildung, welche die betreffende Person absolviert hat. Das 28-seitige didaktische Begleitheft informiert die Lehrpersonen über Lernziele, Zielgruppen, Niveaus und Zeitgefässe des Lehrmittels und bietet Anregungen und Hinweise für den Einsatz des Lesebuchs im Deutschunterricht, wobei alle Sprachverarbeitungsbereiche (Sprechen, Hörverstehen, Leseverstehen, Wortschatz, Schreiben, Grammatik) angesprochen werden.
Dübendorf: Schweizerischer Verband für Berufsberatung SVB 2005.
Bestellung: 044 801 18 99 oder vertrieb@svb-asosp.ch, CHF 24.80 (mit Mengenrabatt); Didaktisches Begleitheft, CHF 15.– (ab 3 Büchern gratis)
Leseknick – Lesekick.
Leseförderung in vielsprachigen Schulen.
Barbara Sträuli Arslan unter Mitarbeit von Stefan Mächler und Claudia Neugebauer
Das Buch «Leseknick - Lesekick. Leseförderung in vielsprachigen Schulen» ist die erste deutschsprachige Publikation zu diesem Thema. Es zeigt auf, wie Schulen schlecht lesende Schülerinnen und Schüler im Lesen erreichen und fördern können. Es unterstützt Schulen darin, nachhaltige Programme zur Leseförderung aufzubauen. Auch macht es zahlreiche Vorschläge für eine verstärkte Leseförderung inner- und ausserhalb des Unterrichts. Zielpublikum sind Lehrpersonen von Kindergärten und Schulen, Fachleute der Aus- und Weiterbildung und weitere pädagogisch Interessierte.
Zürich: Lerhmittelverlag des Kantons Zürich 2005
ISBN 3-03713-128-4, CHF 42.50 (36.10 für Lehrkräfte)
Religion
Zwischen Handy und Koran. Muslim-Sein in der Schweiz – sechs Porträts.
Alain Godet
Der Film gibt einen Einblick in sechs Sichtweisen über den Islam als Religion und in sechs verschiedene Arten und Weisen, den Islam in der Schweiz zu leben.
Basel: Museum der Kulturen 2006
Bestellungen: www.shop.mkb.ch, CHF 25.–
Muslimische Kinder in der Schule.
As-salamu alaikum. Informationen, Praxistipps und Ideen für den Unterricht.
Nina Hössli (Hg.)
Was tun, wenn Lehrkräfte mit muslimischen Kindern zu tun haben, die sich für spezifisches Verhalten auf den Islam berufen? Das Buch wurde für alle geschrieben, die mit muslimischen Kindern und Eltern zu tun haben und deren spezifischen Anliegen kompetent und konstruktiv begegnen möchten. Der Schwerpunkt liegt auf praktischen Tipps zu den typischen Themen interreligiöser oder interkultureller Konflikte, z. B. Teilnahme an Schwimmunterricht und Klassenfahrten, Umgang mit Weihnachtsfeiern oder der Frage des Kopftuchs.
Radolfzell: K2 publishers 2005
ISBN 3-03722-004-X, CHF 25.80
Islam einbürgern – Auf dem Weg zur Anerkennung muslimischer Vertretungen in Deutschland.
Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration (Hg.)
Die Fachtagung der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, vom April 2005 ging der Frage nach, wo politische und rechtliche Rahmenbedingungen weiter ausgeschöpft werden können, um Repräsentanz und Kooperation der organisierten muslimischen Gemeinden zu ermöglichen. Die Dokumentation gibt die Beiträge der Referentinnen und Referenten wieder, die in vielen Punkten kontroverse Ansichten vertreten haben. Der Gewinn der Fachtagung lag in der Möglichkeit, diese unterschiedlichen Positionen hinsichtlich der rechtlichen und politischen Integration muslimischer Vertretungen, in Deutschland offen zu diskutieren. Gesprächspartner mit sehr unterschiedlicher institutioneller Einbindung konnten zum Teil erstmals miteinander ins Gespräch gebracht werden. Es hat sich gezeigt, dass ein Dialog nicht nur zwischen Einrichtungen der Mehrheitsgesellschaft und muslimischen Vertretungen, sondern auch unter diesen Vertretungen selbst von grosser Bedeutung für ein weiteres Fortkommen bei der Einbürgerung des Islam in Deutschland ist.
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Islam im Klassenzimmer.
Impulse für die Bildungsarbeit.
Sanem Kleff (Hg.)
Ein Praxisbuch mit den interessantesten Ergebnissen des Praxisforums und konkreten Anregungen und Hilfestellungen für den schulischen Alltag. Mit ganz unterschiedlichen, teilweise unkonventionellen Ansätzen für den pädagogischen Umgang mit dem Islam richtet es sich nicht nur an Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch an Sozialpädagogen, Stadtteilbeauftragte, Eltern, Bildungsexperten und alle an Bildung und Migration Interessierten.
Hamburg: Edition Körber-Stiftung 2006
ISBN 3-89684-331-1, € 12.–
Psychologie/Gesundheit
In the Aftermath of War and Torture.
Coping with Long-Term Traumatization, Suffering and Loss.
Department of Migration, Swiss Red Cross (ed.)
In today's armed conflicts, it is civilians that suffer the most. As a result, the rate of traumatization is very high among migrants driven to flee from such conditions. The violent experiences they encounter have a lasting effect. The circumstances in the receiving countries make coping difficult, and not even their secure stay means an end to their traumatization. It is here that two major questions arise: What possibilities have victims in coping with such traumas themselves, and what responsibility do societies share in this process? This anthology is devoted to the issues of torture and war traumatizations. At the center of attention is a research project with Bosnian war refugees in Switzerland . Two additional contributions are situated within the context of the war in Bosnia . Also included is a report about the Swiss Red Cross' Outpatient Clinic for Victims of Torture and War, now celebrating its 10th anniversary. In the course of 10 contributions by selected experts from different disciplines, the themes discussed illuminate both practical and theoretical viewpoints.
Zurich : Seismo 2005
ISBN 3-03777-036-8, CHF 38.–
«Es ist ein Reifungsprozess. Den hat man sicher, egal wo man lebt» -
Wie Migrantinnen ihren Integrationsprozess erleben, verarbeiten und bewerten.
Annette Schöpe-Kahlen
Wie erleben Migrantinnen den Wechsel in ein fremdes Land, wie bewältigen und bewerten sie ihn? Die Studie fragt nach Fähigkeiten und Potentialen von Menschen fragt, nicht nach Fehlleistungen oder Mängeln. Wie gehen Menschen mit Veränderungen im Leben, insbesondere mit dem Verlust von Vertrautem um? Welche Ressourcen entwickeln sie bei der Verarbeitung von Lebensprozessen, wie beziehen sie innerhalb einer neuen Gesellschaft ihre soziale Position und wie schaffen sie sich eine neue Identität? Auf der Basis von Interviews mit Südamerikanerinnen wird dem individuellen Beitrag der Frauen nachgegangen, wie sie mit so genannt kritischen Lebensereignissen und Übergängen im Leben umgehen. Die Gesprächspartnerinnen werden in den Interviews in ihrer Eigenverantwortung, ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Identität wahrgenommen und als autonom Handelnde in einem bestimmten gesellschaftlichen Kontext dargestellt.
Bern: Haupt 2005
ISBN 3-258-06944-1, CHF 58.–
Therapie und Beratung von Migranten.
Systemisch-interkulturell denken und handeln.
Janine Radice von Wogau , Hanna Eimmermacher , Andrea Lanfranchi (Hg.)
Viele Zugewanderte fühlen sich «hier» heimisch. Was aber bedeutet es für Therapie und Beratung, mit sehr unterschiedlichem Denken und Handeln konfrontiert zu sein? Wie mit Konflikten umgehen? Wie eigene Stereotypisierungen aufdecken, Vorurteile abbauen? Dieses Buch setzt Qualitätsstandards für alle, die professionell Migranten unterstützen. Im Zentrum steht eine – für die Praxis dringend notwendige – Synthese von systemischem Denken und interkulturellem Handlungsansatz.
Weinheim, Basel: Beltz 2004
ISBN 3-621-27542-8, CHF 61.–
Ratgeber/Unterrichtsmaterialien
Vivre la diversité – Vielfalt gestalten.
Eidgenössische Ausländerkommission /
Produktion: artefakt wort+bild
Der Film porträtiert vier schweizerische Institutionen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft, welche die vielfältigen Fähigkeiten von Migrantinnen und Migranten als Chance und Potenzial begreifen. Die Gewerkschaft Unia fördert in Hinblick auf eine basisnahe Gewerkschaftsarbeit gezielt ihre ausländischen Mitglieder. Im Stadtteil Bourdonnette in Lausanne engagieren sich Bewohnerinnen und Bewohner im Quartierfernsehen für gemeinschaftliche Belange und unterstützen so die Quartierverwaltung in der täglichen Arbeit. Der traditionelle Verein vitaswiss finanziert die Ausbildung von Migrantinnen zu Gymnastikleiterinnen und erhofft sich dadurch Impulse für sein Kursangebot. Die Kantonspolizei Genf sieht sich mit einem Rekrutierungsproblem konfrontiert und entschliesst sich, künftig auch ausländische Staatsangehörige in die Polizeischule aufzunehmen. Mit seinen praxisnahen Beispielen, die zur Nachahmung anregen, zeigt der Film aus der Sicht sowohl der Initianten wie der Migrantinnen und Migranten, wie Schwierigkeiten bei institutionellen Öffnungsprozessen angegangen und überwunden werden können.
Bern: EKA 2005
Bestellungen: eka-cfe@bfm.admin.ch, gratis
Was Menschen bewegt. Bevölkerungsentwicklung und Migration. Alliance Sud (éd.)
Die Fotomappe mit 50 Schwarz-Weiss Fotos zeigt Menschen aus aller Welt in verschiedenen Lebenssituationen rund um die Themen Bevölkerungsentwicklung und Migration. Zu- und wegwandern, sesshaft werden oder in verschiedenen Lebensphasen alles durchleben sind Konstanten der Menschheitsgeschichte und der Gegenwart. Das Thema Migration ist angesichts der gemischten Zusammensetzung in den Klassenzimmern aktuell. Bisher gab es dazu wenig Bildmaterial für den Unterricht. Die Fotos dieser Mappe zeigen die vielen Gesichter der Migration und laden dazu ein, sich ein eigenes Bild zu machen. Die aussagekräftigen Fotos sollen einerseits dazu anregen, die eigenen Erfahrungen und Emotionen bezüglich der Bilder aus verschiedenen Erdteilen bewusst wahrzunehmen. Anderseits geht es auch darum, die Fotos im Dreischritt Bildbetrachtung – Bildanalyse – Bildinterpretation zu entschlüsseln. Eine 20-seitige Begleitbroschüre enthält Ideen und Anregungen zur Arbeit mit der Fotomappe für die Sekundarstufe I.
Bern : Alliance Sud 2005
ISBN 3-292-00364-4, CHF 46.–
DVD “LOVE LIFE – STOP AIDS”.
Ein Informationsfilm über HIV/Aids für Migrantinnen und Migranten.
Bundesamt für Gesundheit BAG
Das Bundesamt für Gesundheit hat die DVD «LOVE LIFE STOP AIDS. Ein Informationsfilm über HIV/Aids für Migrantinnen und Migranten» in 16 Sprachen (Albanisch, Amharisch, Arabisch, Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbokroatisch, Somalisch, Spanisch, Suaheli, Tamilisch, Türkisch) und in je einer Frauen- und einer Männerversion produziert, um Migrantinnen und Migranten mit dem Thema HIV und Aids erreichen und ansprechen zu können.
Der 12-minütige Film vermittelt grundlegendes Wissen zu HIV und Aids. Eine Ärztin und ein Arzt führen durch den Film und erklären das wichtigste: die verschiedenen Übertragungswege, risikolose Situationen im Alltag, wie man sich und andere schützen kann und wie man ein Präservativ korrekt benützt. Die Informationen werden durch Piktogramme verdeutlicht. In jeder Sprachversion werden die Zuschauer durch Vertreter/innen der jeweiligen Zielgruppe in das Thema eingeführt und mit einem guten Rat wieder verabschiedet.
Bern: BAG / OFSP / UFSP 2005
www.suchtundaids.bag.admin.ch
shop@aids.ch, CHF 25.–
Unser Verein.
Aktiv als Mitglied und Vorstand.
Vreni Schawalder
Die Aufgaben im Verein sind vielfältig und anspruchsvoll: Statuten verfassen, Verein gründen, Namen suchen, Mitglieder werben, Sitzungen leiten, Geld beschaffen, etc. – dieser Ratgeber zeigt, wie es geht und bietet hilfreiche Checklisten und Mustervorlagen.
Zürich: Beobachter-Buchverlag 2006 (2., aktualisierte Auflage)
ISBN 3-85569-346-3, CHF 38.–
Antirassismus
Was tun gegen Rassismus?
Erfahrungen und Empfehlungen für Projekte.
Daniel Kessler
Die Publikation des «Fonds Projekte gegen Rassismus und für Menschenrechte» basiert auf den vielfältigen Projekterfahrungen, die im Rahmen des Fonds von 2001 bis 2005 gemacht wurden. Die Broschüre enthält eine Filmdokumentation (DVD). Didaktisch aufgebaut dient sie als anschauliche Anregung zur Entwicklung von Projekten. Vereinen und NGOs, Fachpersonen und Freiwilligen liefern Publikation und Filmdokumentation wichtige Hinweise zur Erarbeitung eines Finanzhilfegesuchs bei der Fachstelle für Rassismusbekämpfung.,
Fachstelle für Rassismusbekämpfung 2005
Bezug: www.edi.admin.ch/ara
Wie sagen wir es den Medien?
Gegen Rassismus und Diskriminierung, für bessere Integration – Anregungen für die Öffentlichkeitsarbeit.
Heinz Däpp
Ein positives Medienecho ist für Projekte im Bereich der Rassismus- und Diskriminierungsbekämpfung entscheidend. Doch wie verschaffen wir uns Medienpräsenz? Die Medien, scheint uns, haben gewisse Widerstände, über Rassismusbekämpfung zu berichten. Wie kann diese Zurückhaltung überwunden werden? Wie können wir unsere Themen jenseits von Sensationslust einem breiten Publikum verständlich machen? Die Publikation führt Organisationen und Projektträger, die sich um Rassismusbekämpfung und Integrationsförderung bemühen, in die Medienarbeit ein. Sie gibt Tipps, wie wir unsere Botschaft den Medien und damit der Öffentlichkeit mitteilen können.
Fachstelle für Rassismusbekämpfung/EDI, 2005
Bezug: www.edi.admin.ch/ara
Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bei Fussball- und Eishockey-Fans.
Theorien, Strategien und Instrumente aus sozioprofessioneller Sicht.
David Zimmermann
Die Broschüre beruht auf dem Schlussbericht des Fanprojektes Zürich. Sie ermöglicht Nichteingeweihten einen facettenreichen Einblick in die Szene. Aufgrund seiner Erfahrungen als Mitarbeiter des Fanprojektes stellt David Zimmermann – unter Beizug der Meinung namhafter Fachleute – praktische Vorgehensweisen vor, die der Deeskalation von Gewaltmomenten und der Prävention von rechtsextremen und insbesondere fremdenfeindlichen und rassistischen Tendenzen dienen. Diese Vorschläge sind mit Blick auf die Fussball-Europameisterschaft 2008 (Euro 08) in unserem Land von besonderer Aktualität.
Fachstelle für Rassismusbekämpfung/EDI, 2005
Bezug: www.edi.admin.ch/ara
Verletzungen .
Ein Lehrmittel zum Nachschlagen über Menschenrechte, Diskriminierung und Rassismen.
Edith Tschopp, Eveline Wagen (Hg.)
Schlagzeilen, die häufig die Handschrift fragwürdiger Informationsquellen tragen, sorgen vermehrt für die Ethnisierung sozialer Probleme. Verbreitet wird eine diffuse Sichtweise, die sich einer verantwortungslosen Rhetorik bedient. Sie unterteilt die Welt in eine gute und in eine böse, in eine zivilisierte und in eine barbarische. Schüren von Ängsten ist ein Teil dieser Rhetorik. Menschenrechtsbildung stellt vor diesem Hintergrund eine intra- und interkulturelle Herausforderung dar. Das Lehrmittel/Handbuch befasst sich mit Themen rund um Menschenrechte mit dem Ziel, kritisches Denken zu fördern, fassbare und weniger fassbare Diskriminierungsmuster zu erkennen, die integrative Funktion der Menschenrechte ins Bewusstsein aufzunehmen und sie kompromisslos im beruflichen und persönlichen Alltag einzusetzen.
Zürich, Chur: Rüegger 2006
ISBN 3-7253-0825-X, CHF 48.–
«Ich, Rassist!?» – «Ich, Rassistin?!»
Bildung und Entwicklung (Hg.)
Dieses Comic-Heft zeigt Situationen aus dem Alltag, die von Rassismus und Diskriminierungen geprägt sind. Die Neuauflage wird mit spannenden didaktischen Anregungen für Jugendliche (ab 12 Jahren) begleitet. Das Material ist in Deutsch, Französisch und Italienisch erhältlich.
Bern: Bildung und Entwicklung 2005
Bestellung: verkauf@globaleducation.ch, CHF 5.–
Reportagen, Porträts und Geschichten
Zwischen den Welten.
Der lange Weg einer gelungenen Integration.
Yusuf Yesilöz (Buch und Regie)
Der Schriftsteller und Filmemacher Yusuf Yesilöz zeigt in seinem vielschichtigen Portrait die gelungene Integration von Güli Dogan, die im Alter von neun Jahren aus einem kurdischen Dorf in der Türkei in die Schweiz immigrierte. Sein Film dokumentiert die heute 35-jährige Frau an ihren Arbeitsplatz im Winterthurer Einwohneramt, im Alltag mit ihren Töchtern, ihrem Mann, ihren Schweizer Freundinnen und bei Besuchen von älteren, stark in der Tradition ihrer Heimat verhafteten Landsleuten. Dank der Offenheit von Güli Dogan wird auf eindrückliche Weise der Spannungsbogen zwischen ihrem jetzigen Leben hier in der Schweiz und ihren Sehnsüchten nach ihrem Bergdorf der Kindheit spürbar. Ihre eigenen Kinder versucht sie deswegen vorerst an die Kultur ihres neuen Heimatlandes heranzuführen und hofft, ihnen zu einem späteren Zeitpunkt den Zugang zu ihrer alevitischen Tradition verschaffen zu können. Neben den unterschiedlichen Welten enthüllt der Film zudem eine einzigartige Heiratsgeschichte.
Verleih und Verkauf:
Bildung und Entwicklung, Tel. 031 389 20 21, verkauf@bern.globaleducation.ch, CHF 45.– (Schulen und Lehrpersonen) oder CHF 75.– (Medienstellen mit externer Ausleihe)
Für öffentliche Vorführungen (ohne Erhebung eines Eintrittspreises): Filme für eine Welt, www.filmeeinewelt.ch;
Für kommerzielle Vorführungen und internationale Rechte: RECK Filmproduktion Zürich, Tel. 044/241 37 63, www.reckfilm.ch, f.reck@bluewin.ch.
Migration aus Liebe.
Interkulturelle Paare zwischen strukturellen Zwängen und individuellen Konzepten - am Beispiel lateinamerikanischer love migrants in der Schweiz.
Rita Echarte Fuentes-Kieffer
Die Arbeit gibt einen Einblick in die komplexe Lebenssituation interkultureller Paare in der Schweiz. Die Autorin geht der Frage nach, welche strukturellen Faktoren und individuellen Einstellungen besonders stark auf den Beziehungsalltag einwirken. Die empirische Studie ergab folgende Themenfelder: Aufenthaltsbewilligung durch Heirat, erschwerte berufliche Integration und Visumspflicht für Auslandreisen sowie Partnerwahlkonzepte, Umgang mit dem kulturellen Unterschied und Vorstellungen zu Geschlechterrollen. Zentral ist die Erkenntnis, dass sich Strukturen und persönliche Dispositionen gegenseitig beeinflussen und nicht getrennt analysiert werden sollen. Dem wird durch eine Verankerung in der Theorie der Strukturierung von Anthony Giddens Rechnung getragen. Die Arbeit vermittelt Hintergrundwissen und praktische Anregungen für ein sozialwissenschaftliches Publikum, Fachleute in der Beratung sowie Betroffene.
Bern: Edition Soziothek 2005
ISBN 3-03796-107-4, CHF 38.–
Und es sind Menschen auf der Flucht -– Et ils sont en fuite – And They Are People on the run.
12 Geschichten von Asylsuchenden.
Michael Walther, Paul Baumann, Andreas Nufer
Die zwölf Herkunfts-, Lebens- und Fallgeschichten – erzählt von abgewiesenen Asylsuchenden mit einem «Nicht-Eintretens-Entscheid NEE», bilden als Oral History eine dokumentarische Sammlung mit europäischer Dimension. Sie sind je in Deutsch und der jeweiligen Interview-Sprache Englisch, Französisch oder Portugiesisch wiedergegeben. Im Zentrum steht das «Reden mit Betroffenen» anstelle von politischem «Reden über Fälle im Asylverfahren». Ergänzt werden die Aufzeichnungen mit einem philosophisch-ethischen Essay von Ina Praetorius zum Thema «Behörden weinen nicht?»
Luzern: Rex-Verlag 2005
ISBN 3-7252-0807-7, CHF 29.80
Sonderausgaben von Periodika
Secondas – sichtbar vielfältig.
Olympe, Feministische Arbeitshefte zur Politik, 2005/22
«Wer sind sie?» ist die übliche Frage, wenn der Begriff Secondas fällt. «Was machen sie?» war die Anschlussfrage, die sich die Redaktion stellte. Der Versuch, diese Frage zu beantworten, leitete die Redaktionsarbeit für dieses Heft. Secondas wurden angefragt, ihre Reflexionen, Erkenntnisse, Berufs- und Lebenserfahrung niederzuschreiben, um auf die Frage nach der Selbstrepräsentation und -verortung, der Beschäftigung, der sozialen und politischen Positionierung zu antworten. Mit den Beiträgen in diesem Heft eröffnet Olympe eine weitere Diskussion im Einwanderungsland Schweiz. Eine Debatte, die die soziale Ausgrenzung hinterfrägt und in der die Sichtbarkeit und die Vielfalt der Secondas im Vordergrund stehen.
Bestellung: Bestellungen@olympeheft.ch, CHF 21.–
Einwanderung – eine schweizerische Erfolgsgeschichte? Reformatio – Zeitschrift für Kultur, Politik, Religion 2005/4
Sondernummer zum Thema des Potenzials von Einwanderung in der Schweiz mit Beiträgen von Benz Schär, Josef Estermann und Judith Wyttenbach.
Bestellung: www.reformatio.ch, CHF 19.–
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